"Wir müssen es endlich mal schaffen, konstant über 60 Spielminuten unsere Leistung abzurufen, dann ist in der Rodacher Bayernhalle auch ein Auswärtssieg drin", fordert der Weidhausener Trainer Frank Steinberger seine Spieler und sich selbst vor der Partie am Samstag (17 Uhr) bei der SG Bad Rodach/Großwalbur.

Allein schon die enge Halle ist für jeden Gast eine Herausforderung. Hinzu kommt ein eingeschworenes Heimpublikum, das den Gastmannschaften das Leben schwer macht. Auch ist die SG mit 9:13 in der Tabelle besser platziert als der TV Weidhausen (4:18).

Auf weitere Ausrutscher des TV Ebern und der SG Bamberg/Hallstadt will sich der TVW nicht verlassen. So täte man gut daran, wieder fürs eigene Punktekonto zu arbeiten.

Immerhin zeichnet sich bei Weidhausen eine hoffnungsvoll stimmende Verjüngung der Mannschaft ab. Louis Bernert, der in der Vorsaison noch bei den A-Junioren spielte, hat vergangene Woche gezeigt, dass er die Rolle am Kreis übernehmen kann.

Fehlen wird aus privaten Gründen jedoch Florian Walther und wohl Christian Staude, der noch Trainingsrückstand hat. Im Hinspiel (21:24) hielt Weidhausen gegen die SG Bad Rodach/Großwalbur gut mit. Kann die TVW-Abwehr die torgefährlichen SGler Tom Kretschmer und Matthias Kuhn kontrollieren, könnte der Wunsch von Frank Steinberger in Erfüllung gehen. kag