Ursprünge Rolf Minges' Vater gründete 1932 in Bamberg ein Unternehmen. Die Firma Minges war anfangs ein kleines Lebensmittel-, Süßwaren- und Kaffeegeschäft mit eigener Kaffeerösterei.

Expansion 1981 übernahm Rolf Minges von seinem Vater den Laden. Rund 20 Jahre später übersiedelte er in das Gewerbegebiet Breitengüßbach. Inzwischen produzierte die Firma Kaffee für den europäischen Markt. Daneben betrieb Minges zwei Geschäfte in Bamberg. Mehr als 100 Mitarbeiter waren bei Minges beschäftigt.

Probleme Unter anderem ein Lizenzstreit mit einem Großkonzern um Kaffee-Pads (in dem Minges 2006 siegte) brachte das Unternehmen in Finanzierungsprobleme. In der Folge wurde Seniorchef Rolf Minges aus dem Unternehmen gedrängt. Die Geldgeber wollten nur noch mit seinem Sohn Ulli Minges als alleinigem Geschäftsführer weiterarbeiten.

Insolvenz Als die Firma Minges im Frühjahr 2013 Insolvenz beantragen musste, hatte Rolf Minges schon gar nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun.

Investorengruppe Heute gehört das Breitengüßbacher Unternehmen einer deutschen Investorengruppe, die nach der Insolvenz mit Ulli Minges als Geschäftsführer weitermachte. Sie verkauft ihren Kaffee nach wie vor unter dem Namen "Minges".

Privatrösterei Rolf Minges hingegen vertreibt seinen von ihm selbst in Bamberg gerösteten Kaffee eigenständig unter dem Namen "Privatrösterei Rolf Minges". zl