Große Geschlossenheit demonstrierte die "Junge Wählerunion" (JWU) Altenkunstadt bei ihrer Nominierungsversammlung zur Kommunalwahl 2020 im "Fränkischen Hof" in Beiersdorf. Obwohl man mit einer stark verjüngten Mannschaft an den Start geht und erfahrene Gemeinderäte nicht mehr zur Wahl antreten, zeigten sich alle Kandidaten positiv gestimmt, was die Wahlen im nächsten Jahr betrifft.

Vorsitzender Marco Weidner freute sich, dass es gelungen sei, eine Kandidatenliste zu erstellen, in welcher alle bereit sind, Altenkunstadt politisch zu bereichern und die Geschicke der Gemeinde mitzugestalten. Er dankte besonders den vier Gemeinderäten, die die JWU in ihrem Sinne die letzten sechs Jahre bestens vertreten hätten. Insgesamt sei die Gemeinde auf einem guten Weg, dennoch laufe bei Weitem nicht alles rund.

Gemeinderat Walter Limmer sagte, es dürfe nicht sein, dass durch wichtige Sparmaßnahmen in vergangenen Jahren nun wieder Schulden angehäuft werden. Höhere Ausgaben müssten genauer geprüft werden.

Einen kurzen Bericht aus dem Kreistag hatte Altbürgermeister Georg Vonbrunn dabei. Zu den Änderungen beim Klinikum und dem Klinikverbund Regiomed meinte er, dass es aktuell nicht so rund laufe. Ob die Änderungen auf Dauer erfolgreich seien, müsse man abwarten. Auch dürfe man gespannt sein, ob die Kreisumlage so bleibt oder erhöht wird. Als sehr positiv bewertete er den Spielplatz "Spielwienix" auf dem Kordigast und das Keltentor am Staffelberg. Geld, das für Verbesserungen und Renovierungen in Schulen investiert werde, sei gut angelegt.

Die einstimmig angenommene Liste der JWU Altenkunstadt für die Kommunalwahl 2020: Marco Weidner, Rebecca Mätzke-Zapf, Michael Limmer, Christian Backert, Georg Baier, Silke Auer, Wolfgang Krauß, Johannes Schnapp, Anja Manzer Knorr, Dieter Dierauf, Manuel Schirmer, Sandra Dietz, Gabi Scholl, Stefan Maisel, Thorsten Schiller, Alexander Fischer, Bastian Zapf, Andre Leckelt, Jeremias Krause und Walter Limmer. rdi