Am vergangenen Samstag fand in Adelsdorf der Tag der Feuerwehrjugend statt, bei dem die teilnehmenden 19 Jugendfeuerwehren wieder einmal ihr Können unter der Beobachtung der Schiedsrichter eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Zur Begrüßung richteten der Adelsdorfer Bürgermeister Karsten Fischkal und Landrat Alexander Tritthart motivierende Worte an die Jugendlichen. Dabei wurde vor allem wieder deutlich, wie wichtig die Jugendfeuerwehren für die Zukunft sind.

Kreisjugendwart Christian Bühl freute sich über die vielen Teilnehmer. Er eröffnete den gemeinsamen Tag nach den lobenden Worten der beiden Lokalpolitiker.

Der Tag der Feuerwehrjugend gliederte sich für die Jugendlichen in verschiedene praktische Stationen und sie mussten im theoretischen Teil einen Fragebogen ausfüllen. Je nach abzulegender Stufe unterschieden sich die Aufgaben und der Test in ihren Schwierigkeiten.

Standardaufgaben

Alle teilnehmenden Jugendlichen mussten die Station "Armaturen-Puzzle" absolvieren. Bei dieser Station bekamen die Jugendlichen ein Bild zu sehen, auf dem verschiedene Feuerwehrausrüstungen (Standrohr Unterflurhydrant, Strahlrohr, Verteiler usw.) zusammengebaut waren. Diese Bauweise musste sich dann verinnerlicht und anschließend originalgetreu ohne Vorlage nachgebaut werden. Nach der dafür benötigten Zeitund der Fehlerzahl (Strahlrohr offen oder zu, alle Teile richtig verwendet usw.) richteten sich die vergebenen Punkte.

Das C-Schlauch-Ausrollen mit verschiedenen Hindernissen (zum Beispiel Bänke und Tische, die im Weg waren) musste auch jeder Teilnehmer im Team beherrschen.

Individuelle Aufgaben

Die weiteren Aufgaben richteten sich nach den abzulegenden Stufen. Stufe 1: Notruf absetzen, Stufe 2: stabile Seitenlage, Stufe 3: Auffinden einer bewusstlosen Person (inklusive stabiler Seitenlage mit Wärmeerhalt); Stufe 4: Auffinden einer bewusstlosen Person (inklusive stabiler Seitenlage mit Wärmeerhalt), Notruf absetzen und Patientenbetreuung mit Schockanzeigen.

Am Tag der Jugendfeuerwehren bewiesen die 145 anwesenden Jugendfeuerwehrler einmal mehr, was in ihnen steckt. Man konnte deutlich erkennen, dass in den einzelnen Jugendfeuerwehren viel mit den Jugendlichen geübt wird. Sie lernen viel und vor allem wird viel Zeit ehrenamtlich in den Nachwuchs investiert. red