Dieser Tage traf sich die Jugend des Anglervereins Ebern unter der Leitung der drei Jugendleiter Bastian Hauck, Roland Weigand und Patrick Schneider zur alljährlichen Reinigung der Baunach.

In diesem Jahr wurde der Gewässerabschnitt des Mühlbaches unterhalb der "Aral"-Tankstelle bis zur Einmündung des Mühlbaches in die Baunach in Angriff genommen, wie aus einer Mitteilung des Vereins hervorgeht. Nach kurzer Gruppeneinteilung ging es auch schon ans Werk. Zur Bergung des Unrats aus dem Wasser wurden zwei Helfer mit Wathosen ausgestattet. Die übrigen Helfer liefen an den Ufern entlang.

Nach drei Stunden kam das ernüchternde Ergebnis: Neben Glasflaschen wurden Plastikflaschen sowie verschiedene andere Kunststoffe und Spraydosen aufgesammelt. Des Weiteren wurden zwei Straßen-Leitpfosten und ein kompletter Einkaufswagen aus dem Gewässer geborgen. Die Jungangler waren nach eigenen Angaben "sichtlich schockiert, wie man nur so ungewissenhaft mit unserer Natur umgehen kann".

Seltene Arten

Der Lebensraum Baunach beinhaltet so manch seltene Arten, die es in vielen Gewässern kaum bis gar nicht mehr gibt, teilte der Verein weiter mit. Dazu zählen unter anderem Bachneunaugen, Bachschmerlen, aber auch Edel- und Steinkrebse.

Der in und am Gewässer gesammelte Müll wurde nach der Gewässerreinigung am Eberner Wertstoffhof abgegeben und damit ordnungsgemäß entsorgt. red