Die Vorbereitungen für Feste, Feiern und Veranstaltungen im Sommer laufen bereits auf Hochtouren. Alle Aufgaben wurden verteilt, die verbliebenen Fragen sind geklärt, die Checklisten werden abgearbeitet und die Verantwortlichen stehen in den Startlöchern - so sieht zumindest der Idealfall aus. Der Jugendschutz ist oft in der Vorbereitungszeit und am Veranstaltungstag ein großes, manchmal ein strittiges Thema: Jugendliche und junge Erwachsene sollen die Möglichkeit haben, dabei zu sein, zu feiern und Spaß zu haben, aber zugleich darf das Gesetz nicht außer Acht gelassen werden, mahnt das Landratsamt.
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Jugendschutz ein sensibles Thema ist und es immer wieder Fragen und Unsicherheiten in der Praxis gibt. Um dem vorzubeugen und den Verantwortlichen vor Ort Informationen an die Hand zu geben, die zu einem möglichst reibungslosen Verlauf und guten Gelingen der Veranstaltung beitragen, veranstaltet die Kommunale Jugendarbeit in Kooperation mit den beiden Polizei-Inspektionen Ebern und Haßfurt zwei Informationsabende zum Thema "Jugendschutz bei Veranstaltungen".
Die erste Veranstaltung findet am Montag, 7. Mai, ab 18.30 Uhr im kleinen Saal der Frauengrundhalle Ebern (Graf-Stauffenberg-Straße 1) statt. Am Mittwoch, 9. Mai, ab 18 Uhr wird der Infoabend im evangelischen Gemeindehaus in Haßfurt (Heideloffplatz) angeboten.


Ideen und Anregungen

Bei beiden Veranstaltungen geht es um Informationen und Fragen rund um Jugendschutzgesetz, Jugendschutzbeauftragte, Erziehungsbeauftragungen sowie Tipps und Tricks zur konkreten praktischen Umsetzung. Neben den jeweiligen Polizei-Inspektionsleitern Norbert Mohr (Haßfurt) und Siegbert Weinkauf (Ebern) ist Eva Pfeil (Landratsamt Haßberge/Kommunale Jugendarbeit) vor Ort.
Alle Haupt- und Ehrenamtlichen der Kinder- und Jugendarbeit, Organisatoren, Helfer und Jugendschutzbeauftragte von Vereinen und Verbänden, Jugendbeauftragte oder Mitarbei-ter der Gemeinden sowie einfach am Thema Interessierte sind dazu eingeladen. Sowohl Neueinsteiger als auch "alte Hasen" können sich dabei auf den aktuellen Stand bringen, Nachfragen stellen sowie mit Informationsmaterial, Ideen und Anregungen für das bevorstehende Fest nach Hause gehen.
Weitere Informationen zu dem Vortragsabend gibt es bei Eva Pfeil unter Telefonnummer 09521/951686 oder per E-Mail an Eva.Pfeil@hassberge.de. red