Zur Bewahrung der Schöpfung zählen auch die kleinen Schritte: Deshalb haben Jugendliche des Diözesanverbands Bamberg des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) einen Spitzahorn gepflanzt. "Bäume in der Stadt bilden eine grüne Lunge", so Vorsitzende Eva Fischer. "Früher war es ja durchaus üblich, zur Hochzeit oder zur Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen. Diese Tradition greifen wir auf."

Der BDKJ bedanke sich mit der Baumpflanz-Aktion bei allen, die sich ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendsarbeit engagieren. "So wie der Baum mit seinen Wurzeln ein Symbol für die Zukunft ist, er seine Wurzeln aber braucht, um wachsen und blühen zu können, so wollen auch wir uns immer wieder auf unsere Wurzeln besinnen, auf unseren Glauben und damit auch auf unsere christlichen Werte, die uns tragen und stützen", sagte Fischer.

Bürgermeister Christian Lange hatte den Baum spendiert und steht für ihn Pate. Er wolle damit auch seine Anerkennung dafür ausdrücken, dass sich die Jugendlichen des BDKJ politisch engagieren und ihre Stimme erheben. "Ihnen geht es nicht darum, zu schimpfen oder ausschließlich Forderungen zu stellen und darauf zu warten, dass andere etwas tun", sagte Lange. "Sie tun das selbst, sie packen an und hinterlassen die Welt ein bisschen besser." red