65 Jugendliche, davon 19 Mädchen aus insgesamt 18 Feuerwehren haben in diesem Jahr die Jugendleistungsprüfung der Feuerwehren Bayerns mit Erfolg abgeschlossen: Fehlerfrei absolvierten Lea Burger (Nurn), Johannes Scherbel, Julian Kestel (Haßlach b. Kronach), Bastian Tumbach (Pressig) und Johannes Backer (Neufang) die Prüfung in Theorie und Praxis.

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Marktrodach fand in diesem Jahr die bayerische Jugendleistungsprüfung mit einer Rekordteilnahme von Jugendlichen am zentralen Feuerwehrgerätehaus in Marktrodach statt. Jugendwartin Nadine Hempfling baute den Prüfungsparcours mit ihrem Team rund um das Gerätehaus auf.

Kreisjugendwart Dirk Raupach, die Kreisbrandinspektoren Hans-Ulrich Müller und Matthias Schuhbäck sowie zahlreiche Mitglieder der Kreisbrandinspektion, die als Schiedsrichter fungierten, beobachteten die jungen Floriansjünger genau bei ihren Übungen. So mussten die Teilnehmer zunächst als Truppübungen ein CM-Strahlrohr an einem Schlauch ankuppeln, Gerätschaften richtig sortieren, zwei Saugschläuche kuppeln, eine 90 Meter lange C-Leitung kuppeln oder einen in drei Meter entfernten Fünf-Liter-Eimer mit der Kübelspritze rumzuspritzen. Die Jugendlichen hatten für diese Übung maximal 40 Sekunden Zeit, bevor Fehlerpunkte wegen Zeitüberschreitung anfielen. Bei den Einzelübungen mussten die Prüflinge einen Mastwurf an einem Saugkorb anlegen, eine Feuerwehrleine an einem angekuppelten C-Strahlrohr anbringen oder den Brustbund an einem Mitprüfling richtig anlegen.

Beim Zielwurf mit der Feuerwehrleine mussten die Jugendlichen einen Feuerwehrleinenbeutel durch zwei Stangen werfen, die in sieben Metern Entfernung aufgestellt waren. Die Stäbe selbst hatten einen Abstand von einem Meter zueinander. 20 Sekunden Zeit gab es. Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller konnte gemeinsam mit Kreisjugendwart Dirk Raupach die ersehnten Abzeichen übergeben. Matthias Schuhbäck