Glauben leben - unter diesem Leitwort fand die Jubiläumswallfahrt der Pfarrei Marienweiher nach Vierzehnheiligen statt. Wallfahrtsführer Oswald Purucker konnte dazu in den frühen Morgenstunden 115 Fußwallfahrer in der St.-Bartholomäus-Kirche in Marktleugast begrüßen. Das 250-jährige Bestehen der Kirche war in diesem Jahr auch der Anlass einer Jubiläumswallfahrt. Zu den Fußwallfahrern gesellte sich in Vierzehnheiligen noch ein Bus mit Senioren und Teilnehmern, die mit dem eigenen Auto gekommen waren. Letztlich beteiligten sich weit über 180 Personen am feierlichen Einzug in die Basilika, am Kreuzweg im Freien und beim Wallfahrtsamt am Abend. Auch Bürgermeister Franz Uome reiste an, um bei diesem großen Ereignis dabei sein zu können.
Pater Heribert Arens unterstich in seiner Predigt am Samstagabend die Bedeutung der Worte: "Glauben leben". Dies wurde so gewählt, weil Glauben und Leben zusammengehören, weil Himmel und Erde zusammengehören. Ein Glaube, so Arens weiter, der keinen Kontakt zum Leben gewinnt, sei tot. Umgekehrt laufe ein Leben, das keinen Kontakt zum Glauben hat, Gefahr, trostlos und hoffnungslos zu werden. Neben den religiösen Eindrücken, die Kraft für ein ganzes Wallfahrerjahr geben, durfte natürlich die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.
Nach dem Festgottesdienst in der Basilika am nächsten Tag fand dann der feierliche Auszug der an diesem Tag sicherlich größten Wallfahrtsgruppe bei den anderen Gläubigen große Beachtung. Am Nachmittag fand dann an der kleinen Kapelle in der Achatzmühle eine kurze Andacht statt, wo Pfarrer Pater Adrian neben der Blasmusik auch der Feuerwehr Marienweiher und Marktleugast dankte, die sich an beiden Tagen um die Sicherheit der Wallfahrer gekümmert hatten. Sein Dank galt aber auch der Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani aus Ludwigschorgast, die zur Rast das Gemeindehaus geöffnet hatte.
In Marienweiher wurden die Wallfahrer dann von Wallfahrtsseelsorger Pater Witalis empfangen. Oswald Purucker