Mit einem feierlichen Abhissen der großen Fahne auf dem Hauptbau des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums Kulmbach ging am letzten Schultag das Jubliäumsjahr 2017/18 zu Ende. Schulleiter Horst Pfadenhauer und sein Stellvertreter Armin Motschenbacher zogen eine positive Bilanz des Festjahres an der traditionsreichen Schule.


Eine der ältesten Schulen Bayerns

"Mit 625 Jahren Schulgeschichte ist das MGF eine der ältesten Schulen Bayerns. Darauf sind wir sehr stolz und haben deswegen auch keine Mühen gescheut, dieses Jubiläum entsprechend zu feiern", sagte Pfadenhauer, der sich im Anschluss bei all den vielen freiwilligen Helfern aus seinem Kollegium, seiner Schülerschaft und dem Elternbeirat bedankte.
Mit Höhepunkten war das Jubiläumsjahr reichlich bestückt: Es begann mit der feierlichen Einweihung der neu gebauten Pausenhalle im November. Im Februar folgte die Durchführung der ABITURA am MGF. Gleich zwei große Theaterprojekte wurden im Festjahr präsentiert. Hinzu kamen die Weihnachts- und Jubiläumskonzerte, die Einweihung der MGF-Kulturwerkstatt und das große Abschlussfest Ende Juli.
"Mit der Herausgabe der MGF-Festschrift im März wollten wir ein bleibendes Dokument des schulischen Schaffens in unserer Stadt schaffen", so der stellvertretende Schulleiter Motschenbacher. Höhepunkt des Festjahres war jedoch der große Festakt zum Jubiläum "625 Jahre Schultradition in Kulmbach, 125 Jahre MGF" mit vielen Ehrengästen, darunter Kultusminister Bernd Sibler und Regierungspräsidentin Heidrun Piewernetz, im April, bei dem der Kulmbacher TV-Moderator Peter Fraas durch das Programm führte. "Glück hatten wir bei allen Veranstaltungen mit dem Wetter", sagte Pfadenhauer, der ankündigte, zu Beginn des neuen Schuljahres die Fahne auf dem Dach des Hauptbaus wieder wehen zu lassen. red