Der langjährige CSU-Ortsvorsitzende Jörg Müller wird auch bei der kommenden Kommunalwahl die CSU-Gemeinderatsliste anführen. Er wird sich damit wiederum als einer von zwölf CSU-Kandidaten für 16 zu vergebene Gemeinderatsmandate bewerben. "Auch wenn wir keinen Bürgermeisterkandidaten stellen, wollen wir wieder Fraktionsstärke erreichen", sagte er bei der Nominierungsversammlung.

Klares Ziel sei es auch, bei den weiteren Bürgermeistern "Farbe" in die bisher SPD-lastige Mannschaft zu bekommen. Bei fünf Listen mit insgesamt maximal 80 Kandidaten werde es interessant, wie sich der künftige Gemeinderat zusammensetzt. Seitens der CSU könne man mit einer guten Mischung von Kandidaten antreten, welche auch durch Nichtmitglieder ergänzt würden.

Die CSU habe ihre Entscheidungen immer im Interesse der Gemeinde, der Bürger und Firmen getätigt. In Marktrodach biete man eine gute Infrastruktur, wofür der Gemeinderat über Parteigrenzen hinweg volles Herzblut eingesetzt habe. Viel habe sich in der Vergangenheit auch im Wohnungsbau getan, wobei auch Mietwohnungen angeboten würden.

Die anwesenden Kandidaten stellten sich persönlich in der Versammlung vor. Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Jens Korn, der auch die Wahlhandlung leitete, sprach von einer sehr bewegten Zeit. Der Lucas-Cranach-Campus werde in die Region ausstrahlen und auch die nahe liegenden Gemeinden werden von der Hochschule besonders profitieren. Das auf den Weg gebrachte Mobilitätskonzept biete eine gute Anbindung an die nahe liegende Kreisstadt.

Mit dem dazugehörigen Rufbussystem würden auch die kleineren und abgelegenen Ortsteile angebunden. Um dem Wohnungsmangel entgegenzutreten, sei eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft ins Auge gefasst.

Der Freistaat habe in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Region investiert. So habe man bei den Wahlen vor zwölf oder 18 Jahren niemals mit einer wie heute vorhandenen 90-prozentigen Förderung rechnen können.

Die CSU Marktrodach stelle eine gute Mannschaft und sei auch als Ideengeber gefragt. Die Demokratie sei auf eine gute Basis angewiesen, um letztendlich auch die Erfahrungen vor Ort einzubeziehen. miw