Umbruch und Verjüngung bei der Feuerwehr Schwingen: Bei den Wahlen im Gasthaus Müller blieb nur Kassier Henry Höhn im Amt. Neuer Vorsitzender ist Jörg Kolb, sein Stellvertreter heißt Andreas Rohr, die Aufgaben des Schriftführers übernimmt Carsten Müller. Außerdem wurden Peter Höhn und Johannes Weigel neu beratend in den Vorstand berufen. Karl-Heinz Kolb und Karl Meisel bleiben Revisoren.

Der bisherige Vorsitzende Wolfgang Größl, der diese Tätigkeit 18 Jahre ausgeübt hatte, gab nochmals einen positiven Rechenschaftsbericht. Er erinnerte an das Johannisfeuer, die Beteiligung am Volkstrauertag und das Aufstellen des Christbaums. Weiter habe man sich um das Feuerwehrhaus gekümmert und Feste besucht.

Erneut zur Wahl als Kommandant stellte sich Joachim Hübner, dem das volle Vertrauen galt, genauso wie seinem Stellvertreter Wolfgang Meisel.

Hübner machte aber deutlich, dass in sechs Jahren endgültig Schluss sein werde. "Kümmert euch um einen Nachfolger", bat er. Er sah für die Wehr eine gute Zukunft, weil junge Leute zur Verfügung stehen. Johannes Weigel, Simon Weigel und Thorsten Müller hätten als Beweis den Lehrgang zum Truppführer erfolgreich absolviert. Gut gelungen sei auch eine Gemeinschaftsübung mit der Wehr Brücklein. Der bisherige Schriftführer Marco Meisel, ebenfalls 18 Jahre im Amt, verlas das Protokoll, Kassier Henry Höhn hatte ein Plus in den Finanzen vorzuweisen.

Das staatliche Ehrenzeichen in Gold erhielt Karl-Heinz Kolb für 40 Jahre Dienstzeit. Stellvertretender Landrat Dieter Schaar bezeichnete ihn als Vorbild und nannte die Wehren unverzichtbare Säulen der Gesellschaft. Davon gebe es im Landkreis Kulmbach immerhin noch 115 mit 3500 Aktiven.

Bürgermeister Hübner nannte die Schwingener mit ihren 18 Aktiven "klein, aber motiviert". Er brach erneut eine Lanze für die Dorfwehren wegen ihrer Ortskenntnisse. Horst Wunner