In Oberfranken vergeben zurzeit 317 Auftraggeber mit rund 2900 Heimarbeitern Arbeiten für zu Hause. Die Tätigkeiten erstrecken sich größtenteils auf die bekannten Gewerke wie Adressenschreiben, Glas- und Korbwarenherstellung, Kunststoffverarbeitung, allgemeine Montagearbeiten im Bereich Eisen-Elektro-Metall, Näharbeiten und Verpackungsarbeiten.
Aus den Bestimmungen des Heimarbeitergesetzes ergibt sich die Pflicht für Heimarbeit vergebende Firmen, Heimarbeitslisten bei der Regierung von Oberfranken - Gewerbeaufsichtsamt Coburg - einzureichen. Zu melden sind alle beschäftigten Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende, Zwischenmeister, Gleichgestellte und Aushilfskräfte in Heimarbeit. Dies teilt die Regierung von Oberfranken mit.
Die Listen sind jeweils nach Ablauf eines Kalenderhalbjahres in dreifacher Ausfertigung einzusenden. Als Termin zur Abgabe der Heimarbeiterlisten für das zweite Halbjahr 2015 gilt der 31. Januar 2016. Um unnötige Rückfragen bei den Firmen (Auftraggebern) oder Einwohnermeldeämtern der Städte und Gemeinden zu vermeiden, werden die Heimarbeit vergebenden Firmen gebeten, in Spalte 6 der Heimarbeiterlisten nicht wie bisher die Gemeinden usw., sondern nur den Wohnort, Straße und Hausnummer der Heimarbeiter anzugeben.
Betriebe, die diese Frist versäumen, müssen mit kostenpflichtigen Maßnahmen rechnen. Die Listen können geschickt werden an die Entgeltprüfer Uwe Hein oder Gerold Sauerteig im Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberfranken, Oberer Bürglaß 34-36, 96450 Coburg, Telefon 09561/7419-410 (Uwe Hein) oder 09561/7419-412 (Gerold Sauerteig), Telefax 09561/7419-100, E-Mail uwe.hein@reg-ofr.bayern.de oder gerold.sauerteig@reg-ofr.bayern.de. red