Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr zeigte sich, dass die Jugendfeuerwehr sehr rege war. Im März 2017 hatten sich 18 Feuerwehrleute aus Jesserndorf in Ulm bei der Firma Magirus die Produktion von Tragkraftspritzen angesehen. Die Jesserndorfer Feuerwehrler sind sich einig: Nur wer das Beste bekommt, kann auch sein Bestes geben.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Manfred Bühler, ließ das Jahr 2017 Revue passieren. So nannte er aus dem geselligen Bereich das Winterrodeln im Januar. Mit der Weißenbrunner Wehr fand eine Hauptübung mit einem anschließenden Kameradschaftsabend statt.
"Der Pachtvertrag für den See brachte noch kein Ergebnis. Daran müssen wir noch arbeiten", sagte Manfred Bühler.
Norbert Schuhmann war für 30-jährige Kassierertätigkeit und Klaus Müller für 40-jährigen Dienst geehrt worden.
Der Vorsitzende erklärte noch, dass darüber nachgedacht werde, einen Defibrillator zu beschaffen.
Als Jugendwart trug Bühler den Bericht für die Jugendwehr vor. Unter anderem fanden ein Jugendforum für Jugendsprecher, ein Jugendwartseminar, der Jugendwarte-Ausflug zu einem Baumwipfelpfad, die Blaulicht-Disco in Unterpreppach und im September ein Zeltlager an der Hütte von Willy Bühler statt. Gut angekommen ist der Palm-Beach-Besuch in Stein bei Nürnberg.
Die Jugendfeuerwehr nahm auch an einem Wissenstest in Maroldsweisach teil, und der Jahresabschluss erfolgte beim Bowling in Haßfurt. 15 Übungen wurden abgehalten.
1380 Stunden leistete die Jugendfeuerwehr, die aktuell 15 Personen, neun Mädchen und sechs Buben, umfasst. "Theresa Bühler, Linda Fenn und Jana Mock treten in die aktive Wehr über", sagte Bühler. Aktuell sind sechs Jugendwarte tätig.
"Gefreut hat mich besonders meine Ehrung im November in Sand für meine Arbeit in der Kreis- und Jugendfeuerwehr", sagte Manfred Bühler.


Wehr hat 48 Aktive

Für den verhinderten Kommandanten Markus Fausten erläuterte Zweiter Kommandant Marko Hager die Arbeit der Feuerwehr. "Wir sind 48 Aktive, darunter sechs Frauen, und haben sieben ausgebildete Gruppenführer", erklärte er. Es gibt 13 Atemschutzgeräteträger und zehn Maschinisten. Neu in die Wehr aufgenommen wurden Jana Mock, Theresa Bühler und Eduardo Duarte.
"Wir hatten einen Brandeinsatz bei einem Küchenbrand in Fischbach, zwei technische Hilfeleistungen, fünf Sicherheitswachen, 14 Verkehrsabsicherungen und drei Einsatzübungen", berichtete Marko Hager. Geleistet wurden nach seinen Worten 440 Stunden Dienst. Es wurden auch Gruppenführerschulungen, Fahrerausbildungen, Ausbildung an der Wärmebildkamera und für Digitalfunk absolviert. Beim Wettbewerb aus Anlass des Jubiläums "150 Jahre Feuerwehr Ebern" siegte die Feuerwehr Jesserndorf. Diese nahm auch am Schulungstag Weber Rescue Day 2017 mit verschiedenen Fragestellungen und Übungen teil. 45 Feuerwehrleute waren aus Jesserndorf und Weißenbrunn dabei. Auch Leistungsprüfungen wurden abgehalten, wobei Thomas Klemm und Christian Schmitt die Endstufe in Goldrot erlangten. Belastungsübungen für den Atemschutz wurden in Knetzgau absolviert. "Wir Kommandanten nahmen an einer Reihe von Veranstaltungen teil", sagte Hager
Beschafft wurden zwei B-Schläuche und drei C-Schläuche. "Für die Reparatur eines Heizgebläses entstanden Kosten von 650 Euro", sagte der Zweite Kommandant. "Einiges ist im Jahr 2018 zu tun", kündigte Hager an.
Klaus Müller wurde für 37 Jahre Mitarbeit als Beisitzer, Schriftführer und Vorsitzender geehrt.
Kreisbrandinspektor Thomas Habermann dankte der Jesserndorfer Wehr für ihr Engagement und bat sie, in Aus- und Fortbildung nicht nachzulassen. hw