Sie waren auf der Durchreise von der Schweiz zum renommierten Jazz-Festival in Dresden und machten Zwischenstation im "Bräuwerck"-Saal. Ein Glücksfall, denn die "Two Banjos Jazzband Luzern" brillierte .

Die Sieben präsentierten Jazz als Kunstwerk, als emotionales Schauspiel und Seelentrost. Mit Soli, die hinführten zu Ekstase und zu Traurigkeit. Jazz-Feuer, das in voller Flamme brannte, dazwischen die stillen Momente, zum Weinen schön.

Jeder Interpret ist ein Autoditakt, aber mit professioneller Qualität und enormen Jazz-Feeling ausgestattet und in vielen Auftritten gestählt. Zusammen vermochten sie Improvisationslust und rhythmische Perfektion zu vereinen, da trafen die Töne punktgenau und in oft genialer Vollkommenheit.

Es war eine Wucht an Spielfreude, die ausgereifte Technik und vibrierende Tonierung schufen faszinierende Klangvarianten. Die Stücke von Jazzlegenden wie Louis Armstrong und Duke Ellington ließen die Jazz-Freaks im Saal fast ausflippen ob der authentischen Interpretation. h.w.