Zum Jahresrückblick trafen sich die Freien Wähler in Weidnitz. Vorsitzender Heinz Petterich erinnerte an die Veranstaltungen des Ortsverbandes im vergangenen Jahr. Als sehr erfreulich bezeichnete es Petterich, dass die politischen Bürgerstammtische nach wie vor gut angenommen werden. Die Stammtische im Januar, Juni und November nutzten viele interessierte Bürger, um sich über aktuelle kommunalpolitische Themen zu informieren und die Berichte der FW-Stadträte über das politische Tagesgeschehen zu hören.

Wie schon seit vielen Jahren brachten sich die Freien Wähler auch wieder als Helfer bei den integrativen Spielefesten von Regens-Wagner ein. Petterich und Susanne Bock aus Wülfingen nahmen zudem noch an den monatlichen Kreisvorstandssitzungen der FW teil.

Als wichtigstes Thema, das die Kreisräte neben der Sanierung der kreiseigenen Schulen, dem Klinikneubau und dem Haushaltsplan 2019 beschäftigt, nannte er die bekanntgewordene Schieflage von Regiomed. Die Turbulenzen beim Klinikverbund waren das beherrschende Thema beim jüngsten Treffen der Kreistagsfraktion. Man war sich einig, dass zunächst die Faktenlage zu klären ist und die staatsanwaltlichen Ermittlungen abzuwarten sind. Über Auswirkungen auf das Klinikum in Lichtenfels kann derzeit nur spekuliert werden.

Die Kreisräte Bernd Priemer aus Hochstadt und Georg Deuerling aus Altenkunstadt berichteten, dass die Baumaßnahme Neubau Klinikum noch immer nicht abgeschlossen ist. Alle Pläne für eine Nutzung des jetzt leerstehenden alten Klinikgebäudes haben sich wieder zerschlagen. Man wisse, dass es Interessenten aus dem Landkreis gegeben habe, darüber wurde aber nie berichtet, obwohl bei einzelnen Kreisräten immer wieder nachgefragt wurde. Jetzt werden Investoren gesucht und es kommt ein Interessenbekundungsverfahren.

Ulf Müller, Fraktionsvorsitzender der FW im Burgkunstadter Stadtrat, informierte über die Schwerpunkte Hochwasserschutzkonzept, das städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK im Hinblick auf die Baumaßnahme Bahnhofstraße und die dringend sanierungsbedürftigen Straßen. Im Mittelpunkt des Interesses stand erwartungsgemäß die Frage, wie geht es am Schulberg weiter. Das Konzept für das Areal zwischen Grundschule und Stadthalle stellte Johannes Petzl von der Münchner Architektengemeinschaft Planetz bei der Stadtratssitzung im November vor. Die Architektengemeinschaft hatte den Ideenwettbewerb im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts gewonnen. Die Umsetzung des Schulbergkonzeptes wurde in vier Bauabschnitte gegliedert. Erst im dritten Abschnitt richtet sich der Fokus auf die marode Stadthalle, die durch einen Neubau ersetzt werden soll. Hier soll eine Halle für den Schulsport entstehen, in der auch Vereinsräume vorgesehen sind.

"Wir wissen, dass es eine Warteliste für Krippenplätze gibt", bestätigten die FW-Stadträte auf eine entsprechende Nachfrage. Der Stadtrat habe sich auch schon mit der Thematik befasst und die Verwaltung sei bemüht, bis zum Herbst eine Lösung zu finden. Man benötige Räume für eine Notgruppe für zwölf Babys. Genaueres werde bei der öffentlichen Stadtratssitzung in Burgkunstadt im Juni zur Sprache kommen. koh