Mit Spannung verfolgte die Kreistagsfraktion der CSU/JB den aktuellen Situationsbericht der Integration der Flüchtlinge im Landkreis Forchheim. Der Bericht durch die Integrationsberaterin der Diakonie Forchheim-Bamberg, Diana Könitzer, zeigte den Mitgliedern die positiven Aspekte, aber auch die Schwierigkeiten.

Trotz der sinkenden Flüchtlingszahlen seit mehr als einem Jahr sei die Beratung weiterhin dringend erforderlich. Die Informationen zu den Wegen für die Behördengänge zu Anmeldungen und Schulungsangeboten seien hilfreich und nötig.

Zur Vermittlung von Wohnungs- und Arbeitsverhältnissen seien deutsche Sprachkenntnisse dringend erforderlich; hierzu gebe es ein vielfältiges Angebot. Verschiedene Zielgruppen können hier gefördert und unterstützt werden.

Diana Könitzer betreut vorwiegend den östlichen Landkreis, während die Caritas Forchheim den westlichen Landkreis schwerpunktmäßig betreut. Auch die ehrenamtlichen Helfer und Betreuer haben viel Erfahrung und gute Kontakte. Doch auch für sie werden nun wichtige Fortbildungen von beiden Institutionen gemeinsam angeboten. Dabei spielt die interkulturelle Kommunikation eine wesentliche Rolle.

Die Arbeit der Ehrenamtlichen werde durch professionelle Beratung ebenso unterstützt wie die Interessen der Firmen, Handwerker und anderer Dienstanbieter. Dies sei dringend erforderlich zur Integration der Migranten.

Die Kinder der Flüchtlinge

Diskussionsbeiträge durch die CSU-Kreisräte zur Zahl der Integrationswilligen, den Arbeitsplätzen, Berufsbildungsformen und Nachzugsmöglichkeiten beantwortete die Referentin laut Pressemitteilung bestens. So bedankte sich Fraktionsvorsitzender Edwin Dippacher bei der Referentin für die vielfältigen Informationen, aber auch den engagierten Einsatz für die Kinder der Flüchtlinge. Ihre Integration sei besonders für die Zukunft notwendig. red