Der Weltgebetstag wird zwar von Frauen ausgerichtet und organisiert, es sind aber alle Christinnen und Christen zum Gottesdienst eingeladen. Und tatsächlich - in der gut besetzten Christuskirche waren auch einige Männer anwesend.
In diesem Jahr wurden die Sorgen um die Umwelt im Gottesdienst thematisiert. Frauen aus Surinam, dem kleinsten Land in Südamerika, hatten den Weltgebetstag ausgearbeitet. Hier in Höchstadt wurde das Leitthema "Gottes Schöpfung ist sehr gut" von dem ökumenischen Frauenteam unter der Leitung von Andrea Niedt de Matos und Kerstin Opgenorth sehr ansprechend präsentiert und mit interessanten, rhythmisch anspruchsvollen Liedern untermalt. Hilfreich war hierbei die gekonnte Begleitung am Klavier durch Maria Kaufmann und das Flötenensemble mit Andrea Schlee und Martina Schwägerl.


Friedliches Zusammenleben

Betont wurde in dem Vortrag auch, dass Surinam ein gutes Beispiel für das Zusammenleben von unterschiedlichen Menschen sein kann. In Surinam leben Christen, Moslems und Juden mit Wurzeln aus Europa (Surinam war eine niederländische Kolonie), Afrika und Asien friedlich zusammen - lediglich die Sorge um den Erhalt der Umwelt und der Schöpfung bereitet den Frauen aus Surinam tiefe Sorgen.
Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Frauen ein köstliches Büffet mit typischen Speisen aus Surinam aufgebaut. Diese fanden guten Zuspruch - es blieben so gut wie keine Reste übrig. red