Die Baugenehmigung ist erteilt, die Vorplanungen abgeschlossen und alle Leistungsverzeichnisse fertiggestellt: Im Mai startet der Bau einer neuen Psychiatrischen Klinik in Fürth.

Zunächst geht es um die Stromerschließung. Den Bauantrag stellten laut Pressemitteilung die Bezirkskliniken Mittelfranken bereits Anfang 2016. Die Verzögerung zwischen Antragsstellung und Baugenehmigung beruht auf dem Fund eines alten unterirdischen Stollensystems, das sich unter der Zufahrtsstraße zum Gelände befindet. Der Verdacht kam auf, dass sich dieses auf das Baugelände erstrecken könnte und so die Statik des geplanten Neubaus gefährden würde. Nach gründlicher Untersuchung konnte diese Befürchtung jedoch ausgeräumt werden. Das eigentliche Baugelände war bereits im Vorfeld durch Bohrungen der Bezirkskliniken Mittelfranken überprüft worden.

Die Stadt Fürth erteilte schließlich im Juni 2018 die Baugenehmigung. Im Anschluss konnte die Ausführungsplanung erstellt und bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht werden. Im Februar 2019 wurden nun förderfähige Gesamtkosten in Höhe von rund 26 Millionen Euro genehmigt. Die Bezirkskliniken Mittelfranken gehen aber von Baukosten von mindestens 30 Millionen Euro aus. Derzeit laufen europaweite Ausschreibungen mit dem Ziel, den Rohbau im September zu beginnen. Vorab werden die Bezirkskliniken Mittelfranken eine noch im Frühjahr stattfindende Informationsveranstaltung für die Anwohner durchführen. red