Der Automobilclub Ebern richtet am Pfingstwochenende die Haßberg-Rallye zum 22. Mal aus. Zudem findet am Samstag, 8. Juni, zum zwölften Mal die Clubsport-Gleichmäßigkeit-Rallye statt.

80 Teilnehmer haben sich bereits für die Veranstaltung angemeldet. Der zentrale Ort der Veranstaltung ist das Firmengelände von Valeo in Ebern (Andreas-Humann-Straße 2). Hier befindet sich das Rallye-Zentrum mit der technischen Abnahme der Fahrzeuge und dem Startpark. Die Strecken sind anspruchsvoll und weitgehend bekannt, dennoch wird es ein paar Veränderungen geben.

Die Starts erfolgen ab 12.30 Uhr zu den drei unterschiedlichen Wertungsprüfungen. Diese sind jeweils etwa fünf Kilometer lang. Dabei müssen Start- und Zielprüfungen bestanden werden, die es in je zwei Durchgängen über 32,22 Kilometer zu bewältigen gilt. "In diesem Jahr haben wir etwa drei Kilometer mit Schotteranteilen in die Streckenführung integriert, dazu ein abwechslungsreicher Mix aus flüssigen und breiten Landstraßen, engen Wirtschaftswegen mit blinden Kuppen und Kurven", sagt Rallye-Leiter Arnold Genslein. "Dazu bieten wir auf zwei Prüfungen bewirtschaftete Zuschauerpunkte."

Mit der Startnummer 1 führen die viermaligen Gesamtsieger Rudolf Reindl und Michael Ehrle (Lohkirchen und Schmalkalden) das Fahrerfeld an. Eine Vielzahl an Mitsubishi-Markenkollegen lauern auf ihre Chance - allen voran Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner (Ebensfeld), die beim letzten Lauf, der Rallye Fränkisches Weinland, vor Reindl/Ehrle das Ziel erreichten.

Ralf Stütz (Pommertsweiler), Reinhard Honke (Himmelkron), Rene Schubert (Oberesfeld) und Bernd Allstadt (Coburg) sind ebenso mit von der Partie wie Klaus-Jürgen Faust (Lauf), der nach einem Jahr Pause sein Comeback startet. Dazu kommt Jochen Baumhauer (Ulm) im Audi TT RS. Er gilt neben den anderen mit ihren Allradboliden als Anwärter auf den Gesamtsieg.

Bei trockenen Bedingungen werden auch die BMW M3-Piloten Werner Mühl (Gefrees), Fritz Köhler (Öhringen), Patrick Scherer (Ulm) und Marcus Ederer (Mamming) ganz vorne mitmischen.

In der stark besetzten Klasse NC3 stehen mit Kai Otterbach (BMW 320i), Alexander Merkel (Renault Clio), Helmut Hodel (VW Golf) und Wolfgang Stopfer (Honda Civic) mehrere Siegkandidaten auf dem Zettel. Nach dem Hauptfeld der Bestzeitwertung folgt auch in diesem Jahr das Feld mit historischen Fahrzeugen, die in einer extra ausgeschrieben Sollzeitwertung um den Sieg fahren.

Die Zuschauerinformationen mit den genauen Strecken- und Zeitplänen, sowie allen weiteren wichtigen Informationen sind ab Freitag, 7. Juni, an der Tank- und Rastanlage "Just Stop" in Burgprepppach und im Rallye-Zentrum erhältlich. red