Die Immobilienmesse Franken stieß am Wochenende wieder auf große Resonanz. Über 6500 Besucher - davon viele mit konkreten Kauf-, Bau- oder Investitionsabsichten - sorgten in der Brose-Arena nicht nur für ein "sehr gut besuchtes Haus", sondern bei den knapp 200 Ausstellern an über 150 Ständen aus ganz Franken auch erneut für eine positive Bilanz.

Der Veranstalter, das Messeteam Bamberg, bot laut einer Pressemitteilung wieder mit zusätzlichen Ausstellungsflächen im ersten Obergeschoss und im Außenbereich den Besuchern weitere Informationsmöglichkeiten bei rund 30 zusätzlichen Ausstellern.

Ein Publikumsmagnet war das Sonderthema "Nachhaltig Bauen und Sanieren", bei dem energetische Sanierung und energieeffizientes Heizen, nachhaltiges Bauen und gesunde Baustoffe im Mittelpunkt standen. Abgerundet wurde das Angebot durch zahlreiche, sehr gut besuchte Vorträge.

Helmut Müller, einer der drei Schirmherren, der sowohl in seiner Funktion als Vorsitzender von " Haus und Grund" Bamberg als auch als Aussteller vor Ort war, nannte die Immobilienmesse einen Wegweiser für zukunftsgerechtes Bauen.

Landrat Johann Kalb hob ebenfalls die Bedeutung von Messen am Standort Bamberg hervor, wies auf die vielen Informationen aus erster Hand hin, und sagte, diese Messe könne sich bundesweit sehen lassen. Der Landkreis, sagte Kalb, investiere aktuell über 460 Millionen Euro.

Auch der Bedarf steigt stetig

Auch OB Andreas Starkebetonte die überregionale Bedeutung der Immobilienmesse Franken. Er stellte zahlreiche neue Bamberger Bauprojekte vor, über die man sich am Stand der Stadt Bamberg informieren konnte und verwies auf das stetige Einwohner-Wachstum der Stadt. Daraus würden sich natürlich auch neue Herausforderungen für Wohnraum in allen Preislagen ergeben. Starke erklärte, dass in den kommenden Jahren mehrere Tausend neue Wohnungen entstünden, um vorerst weitere 5000 Personen allein im Bereich der Lagarde-Kaserne aufzunehmen. red