Bei der Jahreshauptversammlung der Staffelsteiner Imker standen Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder, ein Vortrag der staatlichen Fachberaterin für Bienenzucht Barbara Bartsch zum Thema "Restentmilbung und Ausblick auf die Saison 2020" sowie Informationen zum neuen Lehrbienenstand des Vereins auf der Tagesordnung.

Geehrt wurden Klaus Dinkel und Heinrich Meixner für 15-jährige Mitgliedschaft und Klaus Lurz für 25-jährige Mitgliedschaft. Die Ehrung wurde vom Kreisvorsitzenden Stefan Ruppenstein vorgenommen.

Die Varroamilbe ist als Bienenschädling Nummer eins weiterhin ein Thema und die Wintermonate eignen sich besonders, diese Plagegeister in den Bienenvölkern möglichst auf ein Minimum zu dezimieren. Barbara Bartsch erläuterte die verschiedenen Varroa-Bekämpfungsmittel und deren Anwendung genauer. Das bayerische Varroabekämpfungskonzept sieht vor, hier mit natürlich vorkommenden organischen Säuren zu arbeiten, um keine Schadstoffe in das Bienenvolk einzutragen.

Lehrbienenstand

Der Erste Vorsitzende Bastian Hammer informierte über die Fortschritte beim Aufbau eines vereinseigenen Lehrbienenstandes. Zur Saison 2020 soll ein Bienenhaus gepachtet werden, wo Fortbildungsveranstaltungen stattfinden können und Probeimker betreut werden könnnen. Außerdem hat dann der Verein einen Ort für Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen rund um Imkerei und Bienen. Der Kreisvorsitzende Stefan Ruppenstein begrüßte diese Entwicklung: "Jeder Imkerverein sollte meiner Meinung nach einen solchen Lehrbienenstand betreiben." Die Termine für den Lehrbienenstand werden über imkerbadstaffelstein.de bekanntgegeben. Wer Interessen an der Bienenhaltung hat oder in ein Bienenvolk hineinschauen möchte, ist am Lehrbienenstand nächstes Jahr willkommen. red