Zur Jahresschlussfeier kamen die Imker zusammen. Ein positiver Rückblick sowie ein harmonisches Beisammensein und das traditionelle Presssackschätzen bestimmten die Veranstaltung.

Vorsitzender Peter Ladegast bezeichnete die Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen des Imkervereins als "wunderbares Jubiläum". Der Zweite Vorsitzende habe festgestellt, dass die Mitglieder "harmonisch wie ein Bienenvolk gearbeitet haben, und jeder im Volk gewusst hat, was er zu tun hatte".

Die Vorträge kamen bei den Besuchern gut an, ebenso der Besuch der Honigprinzessin Doris Grünbauer. Der Vorsitzende stellte fest, dass sich ein Generationenwechsel vollziehe. Es sei schön, festzustellen, dass jedes Jahr neue Imker dem Verein beitreten. Mittlerweile sei die Mitgliederzahl auf 74 gestiegen. Dazu habe man im Verein ein ausgewogenes Verhältnis von Alt und Jung: "Imkern hat sich mittlerweile schon fast zu einem Trend entwickelt."

Bienen seien aber keine Selbstläufer, die man nur mal auf einen Platz stellt und der Imker kommt dreimal im Jahr zum Honigschleudern vorbei. Hier habe man es mit Lebewesen zu tun, die Aufmerksamkeit erfordern. Viel Fachwissen und Erfahrung sei notwendig, um sicher mit Bienen umzugehen. Die Varroamilbe ist immer noch der Feind Nummer eins für die Bienen. Wer regelmäßig den natürlichen Milbenbefall kontrolliere, könne die befallenen Völker feststellen und gezielt behandeln. Nur so überleben die Bienen den Winter. Ladegast nannte aber noch mehr Feinde.

Weiter sah er die Zeit gekommen, die Winterbehandlung durchzuführen. Die Völker seien weitgehend brutfrei.

Ladegast lud zur Winterwanderung am 6. Januar ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr in der Bahnhofstraße am ehemaligen Farbenfachmarkt Wagner. Das gemeinsame Ziel mit dem Wanderclub ist das "Brotzeitstübla" in Schwürbitz. Schon Tradition ist das Presssackschätzen von Heinz Harthan. Sieger war Dietmar Linke, der den 1784 Gramm schweren Pressack bis auf ein Gramm genau schätzte. che