Der Gemeinderat Stegaurach befasste sich in der jüngsten Sitzung unter anderem mit der kaum erträglichen Situation gegenüber der Straße "Im Schütz".
In der April-Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses war für die Einmündung "Im Schütz" in die Mühlendorfer Straße die Anbringung eines Verkehrsspiegels zugelassen worden, weil die Sicherheitssituation für alle Verkehrsteilnehmer an diesem Abschnitt der Ortsdurchfahrt besonders unbefriedigend sei. Ein sicheres Ausfahren aus der Straße "Im Schütz" auf die Mühlendorfer Straße ist kaum möglich, so Bürgermeister Thilo Wagner (FW-FL) mit Hinweis auf Bildmaterial von der prekären Situation an der besagten Einmündung. Vor allem die hohen Geschwindigkeiten der aus Mühlendorf einfahrenden Fahrzeuge seien eine Gefahrenquelle für die Verkehrsteilnehmer auf diesem Abschnitt der Staatsstraße 2276, so Wagner.
Die Gemeinde habe, um die Dringlichkeit einer weiteren baulichen Veränderung an diesem Straßenabschnitt bei der Kreisbehörde unterstreichen zu können, im November und im Dezember Verkehrsmessungen durchführen lassen. Von den jeweils im Zeitraum einer Woche gezählten Fahrzeugen seien knapp die Hälfte bis zu 65 km/h schnell unterwegs gewesen und in der Spitze wurden Werte von 85 bis 115 km/h gemessen. Es liege auf der Hand, dass ein Verkehrsspiegel alleine die Sache nicht richten werde.
Das Ratsgremium stimmte daher auch einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu, der den Bürgermeister beauftragt, bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung und zur sicheren Anbindung des Radweges am Ortsanfang von Stegaurach-West bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck zu erbitten. Einstimmig plädierten die Räte auch für den "Nachdruck in der Angelegenheit". Es könne niemandem erklärt werden, weshalb derart dringend notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen oft genug sehr lange auf sich warten ließen, wo doch, wie auch im Falle Stegaurachs, genügend viele "negative beeindruckende Zahlen" vorlägen, hieß es im Gremium.