Das Diözesanbüro Bad Kissingen beteiligt sich an der von Missio München initiierten Handy-Spendenaktion. Wer ein altes Handy in der Schublade liegen hat, das er nicht mehr braucht, kann es im Diözesanbüro in der Kapellenstraße 9 (Haus St. Gertrudis, 1. Stock) oder in jedem Pfarrbüro abgeben.

Für jedes Alt-Handy erhält Missio München von Mobile Box, einem beim Umweltamt angezeigten Rücknahmesystem, einen Anteil des Erlöses, der dann in die Arbeit der Missio-Projektpartner fließt: Zum Beispiel in ein Trauma-Zentrum für Bürgerkriegsflüchtlinge in der Demokratischen Republik Kongo, wie es in einer Mitteilung heißt, die vom Diözesanbüro Bad Kissingen an die Presse weitergegeben wurde. Die Schumacher von Pidoll GbR in Köln sei der rechtliche Träger und Betreiber des Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box. Sie organisiere die Handysammlung, bereite geeignete Geräte für den Wiederverkauf auf und sorge für das Recycling der Rohstoffe.

Dabei würden auch alle verbliebenen Daten des Vorbesitzers umfassend gelöscht, heißt es in der Pressemitteilung. So würden wertvolle Rohstoffe wie zum Beispiel Gold gewonnen. Durch "Second-Life-Handys" und Rohstoff-Recycling würde die Umwelt geschützt, nicht recycelbare Stoffe würden fachgerecht entsorgt und könnten somit nicht mehr die Umwelt belasten. In unseren Handys und Smartphones seien wertvolle Erze und Metalle verbaut. So schütze "Coltan" die Handys vor Überhitzung, "Kobalt" werde für die Akku-Herstellung gebraucht. red