Wie, wo und in welchem Umfang kann Bamberg zukünftig wachsen? Wie kann sich das Gewerbe zukunftsfähig entwickeln und was braucht es dafür? Werden in der Stadt Bamberg weitere Flächen für soziale Infrastruktur benötigt und wenn ja, welche? Diese und weitere zentrale Fragen zur Stadtentwicklung für die nächsten 15 bis 20 Jahre stehen im Mittelpunkt der Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes der Stadt Bamberg. Diese soll nicht ausschließlich aus fachlicher Sicht durchgeführt werden, sondern eine möglichst breite Öffentlichkeit in den Fortschreibungsprozess einbinden. Am heutigen Dienstag um 19 Uhr findet dazu in der Alten Seilerei der erste von insgesamt fünf Planungsdialogen mit Beteiligung der lokalen Fachexperten und der Öffentlichkeit statt, teilt die Pressestelle aus dem Rathaus mit.
In diesen Planungsdialogen sollen eingeladene Vertreter aus der Stadtgesellschaft begleitend zum Planungsprozess die relevanten Fragen der Stadtentwicklung in Bamberg diskutierten.
Hierbei soll den Bürgern Gelegenheit gegeben werden, diese Diskussionen mitzuverfolgen und auch eigene Fragen einzubringen. Jede Veranstaltung wird mit einem Einleitungsvortrag eines externen Fachexperten beginnen, um zusätzlich den Blick auf aktuelle Entwicklungen der Stadtplanung und der Gesellschaft zu öffnen.
In der ersten Veranstaltung wird Michael von der Mühlen, Staatssekretär a. D. im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, NRW, die Wirkzusammenhänge der unterschiedlichen Aspekte der Stadtplanung auf die gesamtstädtische Entwicklung erläutern. red