Die CSU Oberfranken hat am Wochenende die Listen für die Landtags- und Bezirkstagswahlen aufgestellt. Spitzenkandidatin für die Oberfranken-CSU ist die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml aus Bamberg, gefolgt von Ludwig Freiherr von Lerchenfeld aus dem Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach, Gudrun Brendel Fischer aus Bayreuth sowie Martin Mittag, Direktkandidat aus Coburg. Ebenfalls auf der Liste zur Landtagswahl sind Holger Dremel (Bamberg-Land), Zweiter Bürgermeister aus Scheßlitz, und Stefan Kuhn, Vorsitzender CSU-Mitte (Bamberg-Stadt), sowie Kreisrat Alexander Hummel (Bamberg-Land).


"Keine Berliner Verhältnisse"

In ihrer Rede hob Melanie Huml die Erfolge Oberfrankens hervor. Sie verwies etwa auf die Behördenverlagerungen Richtung Oberfranken, die Investitionen in Kliniken in Oberfranken sowie die wirtschaftliche Entwicklung, die Region auch durch Unterstützung aus München erreicht habe. Besonders stolz sei man darauf, dass der Unterschied bei den Arbeitslosenquoten in den verschiedenen Regionen des Bezirks praktisch verschwunden sei. Im Hinblick auf die Bedeutung der Landtagswahl für Bayern sagte die Staatsministerin: "Wir wollen keine Berliner Verhältnisse", und nahm damit Bezug auf die langwierigen Koalitionsverhandlungen.
Für die Bezirkstagswahl führt der Kulmbacher Oberbürgermeister Henry Schramm die Oberfrankenliste an, gefolgt von Birgit Weber, der Coburger Bürgermeisterin, dem Lichtenfelser Landrat Christian Meißner und dem Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner. Aus der Region Bamberg stehen Landrat Johann Kalb (Bamberg-Land), Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder (Bamberg-Stadt), Bambergs Bürgermeister Christian Lange (Bamberg-Stadt) und Kreisbäuerin Anneliese Göller auf der Liste. red