Beim CSU-Parteitag in München ist Gesundheitsministerin Melanie Huml wieder zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt worden. "Ich freue mich, dass ich weiterhin als Parteivize gemeinsam mit unserem Parteivorsitzenden Markus Söder und den weiteren Stellvertretern unsere politischen Leitlinien mit gestalten darf", sagte die Bamberger Landtagsabgeordnete laut einer Mitteilung ihres Büros.

Die 44-jährige Oberfränkin wolle als Ärztin und Mutter von zwei kleinen Söhnen vor allem soziale und landespolitische Themen in den inneren Parteivorstand einbringen:

"Die Pflege, die Gesundheitsversorgung und die Familienpolitik sind wichtige Zukunftsthemen. Angesichts unserer älter werdenden Bevölkerung stehen wir gerade in der Sozialpolitik vor Herausforderungen, für die wir unsere Konzepte stetig weiter entwickeln müssen - angefangen bei der Förderung junger Familien bis hin zum weiteren Ausbau von Pflegeeinrichtungen. Wir haben uns in Bayern eine Spitzenposition in Deutschland und in Europa erarbeitet. Ich selbst gehöre seit zwölf Jahren dem bayerischen Kabinett an und bin überzeugt, dass ich mit meinen Ideen und meinem Politikstil einen wichtigen Beitrag dafür leisten kann, um unser Ziel als CSU zu erreichen: den Menschen in Bayern ein gutes Leben zu ermöglichen", wird die Politikerin weiter zitiert.

Bei der Wahl der stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU erreichte Melanie Huml das zweitbeste Ergebnis nach Manfred Weber. Weitere Stellvertreter sind Martin Sailer, Angelika Niebler und Dorothee Bär. red