Leben wie zu Großvaters Zeiten - ohne Strom, heizen mit selbst gesägtem Holz im offenen Kamin, waschen im Toilettenhäuschen gegenüber: Die Pfadfinderhütten auf dem "Stiefvater" bieten keinen Luxus. Aber genau das ist es, was viele Jugendgruppen suchen. Und so entwickelten sich die Hütten seit 1968 zu einem Geheimtipp nicht nur in der pfadfinderischen Szene.

Die Witterung hat in fast vier Jahrzenten ihre Spuren an der Anlage hinterlassen. Deshalb wollen sich die Pfadfinder im Frühjahr an den Innenausbau der Hütten wagen.  Der Pfadfinderfördererkreis renoviert die vier Blockhütten auf dem Stiefvater. Ein Dach wurde bereits fertiggestellt. Bei Arbeitseinsätzen vom 5.bis 7. April, vom 17.bis 19. Mai und vom 24. bis 26. Mai werden die Gas- und Außenanlagen saniert. Die Regenrinnen und die Hüttenverkleidungen werden erneuert, es werden neue Türen eingebaut. Bei den Arbeitseinsätzen kann übernachtet werden, für Essen und Trinken ist gesorgt. Wer dabei mithelfen möchte, kann sich bei Alexander Müller unter Tel. 09561/63366 melden. Gruppen, die mit Kindern und Jugendlichen eine Freizeit durchführen oder auf eine Mitarbeiterveranstaltung fahren wollen, finden auf dem Stiefvater eine rustikale Bleibe. Die vier Hütten befinden sich auf dem höchsten Berg am Neustadter Kessel. In jeder Hütte finden bis zu 15 Personen Platz. red