Reckendorf — Da die bisherige Reckendorfer Seniorenbeauftragte, Antonie Brand, vor kurzem verstorben ist, galt es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, dieses Ehrenamt neu zu besetzen.

Bürgermeister Manfred Deinlein wies darauf hin, dass der Dritte Bürgermeister Hubert Rottmann (WBFW) erklärt habe, in der neuen Wahlperiode nicht mehr für den Gemeinderat zu kandidieren, jedoch könne sich dieser vorstellen, sich um "die Anliegen, Interessen und Bedürfnisse der Senioren innerhalb des Gemeindebereichs" zu kümmern.

Komplexe Anforderungen

Ihm sei bewusst, so antwortete Hubert Rottmann nach seiner Ernennung, dass die Aufgaben immer komplexer werden: "Unter parteipolitisch neutralen sowie konfessions- und verbandsunabhängigen Grundsätzen", so lautet die Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags, sollen die Interessen und Aktivitäten der älteren Bevölkerung koordiniert werden.

Ziel sei "die Schaffung von Lebensqualität im Alter und forthin Teilhabemöglichkeit am gesellschaftlichen Leben", was auch die Möglichkeit zu barrierefreien öffentlichen Räumen, seniorengerechten Wohnbedingungen oder eine ausreichende Versorgungsstruktur garantieren sollte. Dass Hubert Rottmann dieses Anforderungsprofil- erfüllt, nämlich fachlich kompetent, engagiert und kontaktfreudig ist, sowie die Fähigkeit besitzt, zu koordinieren und zu organisieren, hat er in seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinderat (seit Mai 2002) unter Beweis gestellt.