Der Vorsitzende des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbands, Konrad Göller, hat beim Sommerfest des Hospizvereins Maria Gröger mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Gröger gehört zu den Gründerinnen des Hospizvereins für den Landkreis Forchheim und war 22 Jahre im Vorstand tätig.
Für Göller gehört Gröger zu den "Bewegern" und sie ist für ihn "das Gesicht des Forchheimer Hospizvereins". "Sie hinterlässt ein großes Erbe", betonte Ulrike Jochemczyk, die heutige Vorsitzende.
Es hat bescheiden angefangen, als in den 90er Jahren Christine Denzler-Labisch in Forchheim die ersten Personen zu Hospizhelfern ausbildete. Daraus erwuchs, so berichtete Gründungsvorsitzende Christine Becher-Kuphal, der heutige Verein. Das größte Problem damals war, die Idee bekannt zu machen. Zum einen war gegenüber den Trägern von Pflegediensten klarzustellen, dass man keine Konkurrenz sei, weil man Schwerstkranke und Sterbende begleite. Zum anderen mussten sich die Hospizhelfer abgrenzen von Ideen der Sterbehilfe. "Die langjährige gute Seele" ist Gröger für Landrat Hermann Ulm (CSU), und für Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) ist sie "ein richtungweisender Ruhepol". Mitstreiterinnen und insbesondere Dieter Belohlavek, der frühere Leiter des Krankenhauses Forchheim, bedankten sich für die jahrelange gute Zusammenarbeit.