Die Bambergerin Udja Holschuh wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des gemeinnützigen BIVA-Pflegeschutzbundes in Berlin gewählt. Sie ist damit die einzige Bayerin im fünfköpfigen Vorstand des bundesweit tätigen Vereins. Holschuh war bereits als Regionalbeauftragte für den Verein tätig, bevor sie jetzt von den Mitgliedern für drei Jahre einstimmig in das Amt gewählt wurde. Sie versprach, sich in Zukunft verstärkt für die Wahrnehmung und Stärkung der Rechte von pflegebetroffenen Menschen in Bayern einzusetzen und den BIVA-Pflegeschutzbund als starke Lobby der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen dort weiter auszubauen.

Die 58-Jährige verfügt über einen großen beruflichen Erfahrungsschatz in der Seniorenarbeit. So war sie 24 Jahre Leiterin eines kommunalen Seniorenamtes, davon acht Jahre auch für die Heimaufsicht zuständig. Aktuell ist die Gerontologin als Geschäftsführerin eines Sozialverbandes tätig.

Der BIVA-Pflegeschutzbund mit Sitz in Bonn vertritt seit 1974 bundesweit die Interessen von Menschen, die im Alter Wohn- und Pflegeangebote in Anspruch nehmen. Er berät Betroffene und Angehörige bei juristischen Problemen und schult Bewohnerbeiräte in stationären Einrichtungen. red