14 oberfränkische Mannschaften kämpften in zwei Altersklassen im Coburger Kletterzentrum um die Titel der oberfränkischen Meister. Für die circa 80 Schüler war im Vorfeld viel Vorbereitung durch die Aktiven der Sektion Coburg nötig: Neue Routen und Boulder mussten geschraubt werden, wobei die richtige Abstufung der Schwierigkeitsgrade das Hauptproblem darstellte, die Markierungen oder Beschilderungen der verschiedenen Probleme mussten angebracht werden, Sanitäter sowie ein Sicherungsteam mussten bereitgestellt werden. Das bewährte Konzept, bei dem jede Mannschaft innerhalb von einer Stunde jeweils sechs Boulderprobleme zu lösen hatte und in zwei weiteren Stunden jeder Kletterer aus zehn vorbereiteten Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade jeweils sechs geeignete Routen meistern musste, bescherte den jungen Kletterern einen intensiven und abwechslungsreichen Klettertag. Da die schwierigen Routen höhere Punktzahlen einbrachten, gingen die Schüler häufig an oder über ihre individuellen Leistungsgrenzen.

Lange Zeit hatte es den Anschein, als würden die diesjährigen Sieger erstmals nicht aus Coburg kommen. Es herrschte ein sehr ausgeglichenes Niveau, wohl auch deshalb, weil man in den anderen oberfränkischen Kletterhochburgen (Forchheim, Bayreuth, Selb, Hof, Kulmbach) mittlerweile auch hervorragende Trainingsbedingungen vorfindet. Am Ende des Wettkampfes siegte in der Wettkampfklasse 2 (Jahrgänge 2002 bis 2005) dann aber doch das Casimirianum vor dem WWG Bayreuth souverän mit über 40 Punkten Vorsprung, auf dem 3. Platz landete das Ernestinum. Zu einem Krimi entwickelte sich der Wettkampf in der jüngeren Altersklasse 3 (Jahrgänge 2005 und jünger). Die Endpunktzahlen der drei Erstplatzierten Mannschaften lagen in einem Bereich von gerade einmal 20 Punkten. Bei der Siegerehrung feierten die überglücklichen Sieger vom Alexandrinum ihren Erfolg, der knapp vor dem GMG Bayreuth und dem Ernestinum gelang. red