Der Landkreis Coburg kann sich erneut über eine kräftige Finanzspritze freuen. Die nun bewilligte Förderung der Regierung von Oberfranken in Höhe von 610 000 Euro dient dem Neubau der Rodachbrücke bei Gemünda.

Der Landkreis ersetzt die nur noch mindertragfähige Brücke durch ein regelgerechtes und den heutigen Anforderungen notwendiges neues Bauwerk. Gleichzeitig wird die nutzbare Fahrbahnbreite von 4,50 Meter auf 6 bis 6,50 Meter verbreitert, um einen sicheren Begegnungsverkehr gewährleisten zu können, heißt es in einer Mitteilung der Regierung. Die veranschlagten Gesamtkosten betragen rund 770 000 Euro, von denen rund 680 000 Euro zuwendungsfähig sind. Der bewilligte Zuwendungsbetrag in Höhe von 610 000 Euro bedeutet einen Förderhöchstsatz von 90 Prozent und setzt sich aus 480 000 Euro (70 Prozent) aus Mitteln nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und 130 000 Euro (20 Prozent) aus dem Finanzausgleichsgesetz zusammen. Der hohe Fördersatz, auf den der Landkreis gehofft hatte, berücksichtigt unter anderem die Lage in einer strukturschwachen Region, die Netzbedeutung als Kreisstraße sowie insbesondere die sehr angespannte finanzielle Lage des Landkreises. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt. Sie werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen noch heuer fertig sein, so Michael Weiser, Pressesprecher der Regierung Oberfranken. red