In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Kemmern ging es auch um die geplanten Maßnahmen für den Hochwasserschutz. Der Gemeinderat hatte sich in der Vergangenheit oft mit diesem Thema auseinandergesetzt, auch in Bürgerversammlungen wurden die Planungen zwei Mal vorgestellt und Einwendungen der Bürger mit aufgenommen.

Nun seien diese noch einmal intensiv geprüft worden, berichtete Bürgermeister Rüdiger Gerst. So wird beispielsweise die Zufahrtsmöglichkeit im Bereich Am Bächlein weiterhin bestehen. Vorgesehen war dafür anfangs eine Rampe mit einer Neigung von 18 Prozent, mit Rücksicht auf Einsatzfahrzeuge und den landwirtschaftlichen Verkehr soll die Neigung nun auf zwölf Prozent verringert werden.

Aufgenommen wurde außerdem eine Anregung aus den Reihen der Bürger bezüglich der Übergänge im Bereich Leigraben. Dort sollen zwei zentrale Übergänge geschaffen werden, so dass die Gärten zu Fuß und mit kleineren Gerätschaften, wie Schubkarren, nach wie vor zu erreichen sind.

In den Planungen ist außerdem die Möglichkeit vorgesehen, dass die Hallstadter Straße in Hinsicht auf den Bau eines Radweges verbreitert werden kann sowie dass das Pumpwerk drei neue Pumpen bekommen wird und die Betriebssicherheit durch ein Notstromaggregat gewährleistet werden soll.