In der jüngsten en Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeister Georg Hollet (BBL) VG-Geschäftsführer Heinrich Baier und die Räte zu einem Ortstermin in Steinsdorf begrüßen. Vor Beginn der Dorferneuerung Steinsdorf II gab es eine intensive Öffentlichkeitsbeteiligung der Steinsdorfer Bürger bei den vorgesehenen Renaturierungsmaßnahmen. Dabei wurden die Interessen, Kenntnisse und Erfahrungen der Anwohner angemessen berücksichtigt, sagte VG-Leiter Baier.
Ein Beispiel für den Ansatz, Gewässerschutz im Rahmen eines Verfahrens der Ländlichen Entwicklung zu unterstützen, seien die Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung in Steinsdorf durch ALE Oberfranken. Bei der Renaturierung des Dietenbaches werde die Überschwemmungsgefahr, die bei starken Regenphasen durch Oberflächenwasser eintreten kann, verringert. Die Strömungsgeschwindigkeit sei durch den Einbau von Kurven und Schleifen minimiert worden. Zwei Rückhaltebecken (mit je 7000 m³ Volumen und einer Tiefe von 1,70 m) dienen als Wasserpuffer.
Auf Wunsch der Interessengemeinschaft wurde ein "Grüner Pfad" zum Wandern angelegt. "Wir befinden uns auf der Zielgeraden" sagte Bürgermeister Hollet. Die Arbeiten seien nahezu abgeschlossen. Die Kosten für diese notwendigen Maßnahmen belaufen sich auf rund 450 000 Euro, wovon die Gemeinde circa 50 000 Euro zu tragen hat.
Der Geh- und Radweg von Schönbrunn nach Grub stand dann auf der Agenda im Rathaus. Der Weg durch das Gruber Tal war ein Wunschobjekt der Gruber und Schönbrunner Bürger im Zuge der Flurbereinigung. Hierdurch wird ermöglicht, dass die Wegführung ausschließlich auf öffentlichen Grund gebaut werden kann. Der Weg soll auf einer Breite von 2,50 Metern als Schotterweg ausgebaut werden.


Weg sorgt für Lückenschluss

Die Neubaustrecke ist rund 480 Meter lang. Es sollen auf der Wegstrecke nur minimale Erdabtragungen durchgeführt werden, berichtete der Bürgermeister. Für die Baumaßnahme gibt es keine Zuschüsse durch das Amt für Ländliche Entwicklung. Die Räte stimmten dem Projekt mehrheitlich zu. Das Naherholungsgebiet im Gruber Tal werde durch den Weg aufgewertet, hieß es. Er bildet gleichzeitig einen Lückenschluss von Schönbrunn zur Nachbargemeinde Lisberg.
Nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz wählten die Feuerwehrdienst leistenden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Halbersdorf in geheimer Wahl Mathias Hetzel zum Kommandanten und als seinen Stellvertreter Andreas Adam. Vor der Benennung zum Kommandanten bedarf es der Bestätigung durch den Gemeinderat. Die Räte votierten einstimmig.
Die Katholische Kirchenstiftung "Maria Himmelfahrt" hat einen Antrag für eine Beschallungsanlage auf den Schönbrunner Friedhof gestellt. Eine gleichmäßige und flächendeckende Beschallung des Friedhofsgeländes wird angestrebt. Zuständig für diese erforderliche Maßnahme ist die Gemeinde Schönbrunn. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein Angebot einzuholen. Vor der Anschaffung soll die flächendeckende Beschallung der Friedhofsbereiche ausgetestet werden.