Die Marktgemeinde Hirschaid strebt die Anerkennung als "Fairtrade-Town" an und will dafür die fünf Kriterien der weltumfassenden Kampagne erfüllen. Demnach darf es im Rathaus nur noch Kaffee geben, für den die Anbauer gerecht bezahlt wurden. Ferner muss eine lokale Steuerungsgruppe gebildet werden, die Aktivitäten vor Ort koordiniert. In den örtlichen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants muss es gesiegelte Produkte aus fairem Handel geben. Ferner müssen in Schulen, Vereinen und Kirchen Fairtrade-Produkte verwendet und entsprechende Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel ergriffen werden. Schließlich muss ortsüblich über den fairen Handel mit Entwicklungsländern informiert werden.
Bürgermeister Klaus Homann (CSU) ist sicher, dass Hirschaid all diese Bedingungen leisten könne. Schulen und Kindergärten seien von der Idee begeistert und eine lokale Steuerungsgruppe sei auch schon gebildet. wb