Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat die Silomaisernte bereits begonnen. Geerntet werden sollten solche Bestände, bei denen aufgrund von ausbleibenden Niederschlägen kein Zuwachs beziehungsweise keine weitere Kornbildung mehr erfolgt und die Trockenmassegehalte in der Pflanze über 30 Prozent hinaus ansteigen.

Um die Kornfüllung zu vollziehen, benötigt die Pflanze ausreichend Assimilationsfläche. Dabei bedeutet "ausreichend", mindestens die halbe Pflanze sollte noch grün sein. Ist dies nicht der Fall, und hat die Pflanze einen Trockenmassegehalt von > 30 Prozent erreicht, sollte die Ernte unbedingt vollzogen werden; da ein zu hoher Trockenmassegehalt in der Restpflanze des Maises große Probleme bei der Verdichtung im Silo, mit den entsprechenden Folgen, hervorruft.

Anhaltspunkte und Tipps für die Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes des Silomaises und für das Vorgehen bei der Einsilierung von trockenheitsgeschädigten Mais sind unter http://www.lfl.bayern.de/ite/futterwirtschaft/197190 zu finden. red