Nach einer verhältnismäßig bescheiden verlaufenen Vorrunde hat der TSV Weißenbrunn zuletzt mit drei Siegen am Stück aufhorchen lassen und sich damit auf den siebten Tabellenplatz vorgekämpft. Mit 27 Zählern ist durchaus noch Luft nach oben. Am jüngsten Spieltag haben die "Bierbrauer" mit 3:1 beim FC Burgkunstadt sehr zur Zufriedenheit ihres Trainers Markus Schlund gewonnen. So stellt er auch mit Freude fest: "Meine Mannschaft hat in Burgkunstadt da angeknüpft, wo sie gegen den VfR Johannisthal aufgehört hatte. Die Jungs haben läuferisch, kämpferisch und auch spielerisch komplett überzeugt. Zudem sind auch das Selbstvertrauen und die Leichtigkeit wieder zurückgekehrt. Es macht richtig Spaß, der Truppe zuzusehen."

Der 47-Jährige gesteht aber auch rückblickend, dass man sich in dieser Spielzeit wesentlich mehr vorgenommen hatte. Allerdings machte da riesiges Verletzungspech einen Strich durch die Rechnung. So ist auch sein sehnlichster Wunsch, dass dieser Spuk einmal ein Ende findet. Andererseits spiele seine Mannschaft derzeit einen guten und ansehnlichen Fußball. "Unsere Trainingsbeteiligung ist hervorragend, und das zahlt sich eben aus. Sollten wir eine anständige Wintervorbereitung absolvieren und von Verletzungen verschont bleiben, bin ich davon überzeugt, den einen oder anderen Platz in der Tabelle noch gutmachen zu können", sieht der zweifache Familienvater den restlichen Saisonverlauf entgegen.

Dass dies möglich ist, zeige auch, dass sich in dieser Kreisligaserie noch keine absolute Topmannschaft herauskristallisiert habe. "Jedes Team hatte bis dato eine Schwächephase." Zunächst richtet sich das Hauptaugenmerk des treuen Weißenbrunners auf die schwierige Hausaufgabe gegen den punktgleichen SV Wolfers-/Neuengrün. Nach der knappen 1:2-Hinspielniederlage ist eigentlich Revanche angesagt. Eine hohe Hürde steht im letzten Treffen vor der Winterpause bevor, wenn die Elf von Markus Schlund am 11. November ihre Visitenkarte beim derzeitigen Spitzenreiter in Arnstein abgeben muss. hf