Eine große Bandbreite von Jazz-, Rock- und Popsongs war bei der ersten "United Music Power Session" der Musikschule Herzogenaurach in diesem Jahr zu hören.

Das E-Gitarren-Duo von Roland Müller zeigte mit Jazzstandards wie "Black Orpheus" sein Können, die Pop-Combo von Johannes Göller gab Kostproben mit Liedern von Adele und Emeli Sandé, die von Antonia Czech (Gesang) einfühlsam interpretiert und souverän von Carolin Mükke am Bass begleitet wurden.

Ein Ausflug nach Frankreich waren die beiden selbst geschriebenen Chansons von Anne Parinaud, die sich selbst zum Gesang mit der Gitarre begleitete. Ein ungewöhnlicher Beitrag kam von den Schwestern Serejo-Kunz, heißt es in einem Pressebericht der Schule. Letitia (Blockflöte) und Elvira (Geige) trugen "Take Five" von Dave Brubeck vor. Elvis Presley war mit seinen Songs auch dabei - Carolin Nitzsche sang gefühlvoll "Can't Help Falling in Love With You" - ihr erster Auftritt in der Musikschule, wie Tilmann Uhl als Moderator anerkennend bemerkte.

Thomas Gulden gab dann mit den deutschen Versionen von "I Got Stung" und "A Big Hunk of Love" mit der Combo (Margit Denk, Piano, Johannes Göller, Bass, Tilmann Uhl, Drums) sein Bestes und rockte den Saal. Elegisch war der Beitrag von Charlotte Wacker (Saxofon) und Malin Wen (Klavier) - ein Duo, von dem das Publikum gerne mehr gehört hätte. Das bewährte Klavier-Jazz-Trio war auch vertreten - Michael Steffen (Klavier), Johannes Göller (Bass) und Fabian Frauenstein (Schlagzeug) groovten und swingten bei Titeln wie "For All We Know".

Der fetzige Abschluss war der Beitrag von "Sax mal anders Plus" (Markus Rießbeck) - plus zum einen, weil statt vier Saxfonisten 13 auf der Bühne standen, und zum anderen, weil die neue Rhythmusgruppe Wolfgang Frembs, Gitarre, Daniel Frembs, Bass, und Tim Hartmann, Drums, verstärkt durch Margit Denk am Klavier zum ersten Mal mit dabei war. Die Titel "Linus and Lucy" boten den Saxofonisten Möglichkeiten für eindrucksvolle Soli und druckvolles "Big-Band-Feeling" - auch bei "On Broadway" sprang der Funke über. Zum Schluss gingen nach einem Spiritual Medley - "He's Got The Whole World" - alle gut gelaunt und begeistert nach Hause. red