Bei der Mitgliederversammlung des katholischen Frauenbunds warteten viele Frauen gespannt in dem bunt dekorierten Saal auf den ersten Programmpunkt, die Fahnenweihe. Zum ersten Mal in der Geschichte des Frauenbundes in Herzogenaurach und nach jahrzehntelangen Diskussionen konnten die Mitglieder endlich die KDFB-Fahne in Augenschein nehmen.

Zeichen für Solidarität und Hilfe

Teamsprecherin Ille Prockl-Pfeiffer leitete über von der bewegten Fahne zu einer bewegenden Mitgliederversammlung. Die Fahne sei auch Zeichen einer Gemeinschaft, die sich um andere Frauen kümmert, sich solidarisch zeigt und Hilfe gibt. Sichtbar wurde dies auch durch eine Spendenübergabe in Höhe von 500 Euro an das Mädchenwohnheim in Herzogenaurach. Die Mädchen waren mit ihren Betreuerinnen gekommen, um die Spende anzunehmen und zu berichten, was sie sich von dem Geld wünschen. In Nürnberg wird mit dem Geld ein Kurs zur Selbstbehauptung und Selbstwertstärkung weitergeführt.

Im vergangenen Jahr hat der KDFB insgesamt beachtliche 2700 Euro gespendet, unter anderem an das Lions-Hilfswerk, an die Partnerstadt Nova Gradiska für ein Behindertenwohnheim, für die Frauengruppe in der Pfarrei in Tembladera/Peru und für die Krippenfreunde zum Erhalt der Pfarrkrippe.

Prockl-Pfeiffer zeigte dann Bilder der Veranstaltungen des letzten Jahres und hielt eine kleinen Büttenrede, passend zur Karnevalszeit. Sie zog den Hut vor allen Frauen des Frauenbundes in Herzogenaurach und bedankte sich bei den vielen Helferinnen in dieser Gemeinschaft.

Wieder konnten sechs neue Mitglieder aufgenommen werden.

Zum Abschluss berichteten drei junge Mitglieder, Irene Herrmann, Angela Hildel und Heidrun Schreiber, wie sie das Motto "bewegen" des Frauenbundes in ihrem Leben umgesetzt haben, und gaben so ein gutes Beispiel für die Vielfalt in den Reihen. Es war ein besinnlicher Abschluss einer fröhlichen harmonischen Mitgliederversammlung.

Prockl-Pfeiffer schloss mit den Worten:"Wir möchten viele Frauen begeistern für ein solidarisches, freundschaftliches und tragfähigesMiteinander und für Lust auf Neues."