Bernhard Panzer Die Förder- und Werbegemeinschaft (Föwe) blickt dem "Frühling von Turm zu Turm" entgegen. Erstmals werden am kommenden Samstag die neuen Herzo-Gutscheine vorgestellt, die die Vereinigung der Geschäftsleute gemeinsam mit der Stadt Herzogenaurach auf den Weg gebracht hat. Außerdem haben sich die Geschäfte in der Innenstadt eine Aktion einfallen lassen: den Schaufenstertausch (siehe untenstehend).

Vor einigen Wochen, so wird in einer Pressemitteilung berichtet, habe man man die Neuausrichtung der Herzo-Gutscheine angekündigt. Und jetzt ist es soweit: Ab Samstag ist der neue Herzo-Gutschein "online und offline" käuflich und an zahlreichen Akzeptanzstellen in Herzogenaurach als Zahlungsmittel einsetzbar, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bisher sind es 32 Teilnehmer, eine durchaus hohe Zahl für den Start, wie Stefan Müller und Thomas Kotzer von der Föwe berichten. Dazu zählen Händler, Gastronomen und Dienstleister. Man müsse nicht Mitglied der Gemeinschaft sein, um (kostenfrei) mitmachen zu können, sagte Müller. In diesen Geschäften, die auf der Website www.herzogutschein.de ersichtlich sind, können die Gutscheine eingelöst werden, auch in Teilbeträgen. Diese Internetseite fungiert künftig als suchmaschinenoptimierter Online-Marktplatz, wird berichtet. Dort kann der neue Gutschein rund um die Uhr erworben werden. Müller demonstrierte im Pressegespräch vorab, dass dieser individuell festgelegt werden kann, "mit selbst festgelegtem Geldbetrag sowie möglicher persönlicher Gestaltung durch Bild und Text".

Freilich könne auch der neue Gutschein, wie sein langjähriger Vorgänger, in gedruckter Form gekauft werden, man hat eine Stückelung von fünf, zehn, 20, 44 und 50 Euro vorgesehen. Auch die Verkaufsstellen sind stets unter www.herzogutschein.de. zu finden.

Für Arbeitgeber interessant

Alle teilnehmenden Geschäfte sollen einen Aufkleber erhalten, mit dem sie zu erkennen sind. Außerdem sind in den kommenden Monaten, wie Stefan Müller und die städtische Marketingbeauftragte Judith Jochmann weiter erläuterten, Maßnahmen angedacht, um den Gutschein als "lokal wirksames Zahlungsmittel" weiter voranzubringen. Auch soll das Netz der Teilnehmer ausgebaut werden.

Ein weiteres wichtiges Standbein könnten die Herzogenauracher Arbeitgeber sein. Denn als so genannter "Job-Gutschein" sei der Herzo-Gutschein für Arbeitnehmer im Wert von maximal 44 Euro monatlich steuer- und sozialabgabebefreit.

Geworben wird besonders mit drei Vorteilen: Der Gutschein sei gut für Schenker und Beschenkte, aber auch für die Stadt selbst. Denn der Gutschein "kann nur bei teilnehmenden Betrieben unserer Stadt eingelöst werden", heißt es auf einem Plakat. "Somit bindet er die Kaufkraft und stärkt die lokalen Unternehmer vor Ort."