Ein spannendes Agility-Wochenende mit viel Action, Power und Speed erlebten viele Hundesportler aus ganz Süddeutschland beim 2. Coburger Bratwurst-Cup und beim Landesgruppenpokal. Die Ortsgruppe Coburg im Verein für Deutsche Schäferhunde hatte zu zwei Agility-Turnieren eingeladen, und mehr als 60 Hundesportler gaben sich auf dem Vereinsgelände am Schützenteich ein Stelldichein. Höhepunkt war sicherlich der Landesgruppenpokal.
Für die OG Coburg starteten Kristina Lenz mit ihrem dreijährigen Schäferhund "Jockl" und Tanja Völkert mit "Follow Fee". Es mache ihr einfach Spaß, sich mit ihrem Hund abzugeben, und seit 2011 habe sie sich dem Hobby Agility verschrieben, sagte Tanja Völkert. Sie hoffe, sich für die Bundessiegerprüfung, ähnlich einer deutschen Meisterschaft, zu qualifizieren. Mit der Mannschaft habe sie schon einmal den 1. Platz bei diesem hochrangigen Wettbewerb belegt. Seit ihrer Kindheit betreibe sie Hundesport und sei vom IPO-Sport auf Agility umgestiegen. Diese Sportart seine eine Herausforderung für Hund und Führer. Die einzelnen Hindernisse müsse sich der Führer in der richtigen Reihenfolge einprägen und seinem Vierbeiner entsprechende Zeichen geben.
Bereits 2017 hatte sich Kristina Lenz beim Landesgruppenpokal qualifiziert und daran teilgenommen. Auch diesmal hoffe sie, sich zu qualifizieren, sagte die Coburger Hundesportlerin. Agiltiy sei einfach Teamarbeit, jeder Führfehler führe zur Disqualifizierung. Der Hund müsse dabei Springen, Slalom laufen, Kontaktzonen betreten, Kommandos verstehen und den Hundelehrer lesen und dies auch umsetzen können. Immerhin weise ein solcher Agility-Parcours 22 Stationen auf und es müssten so 220 Meter Strecke bewältigt werden. Als Lauf- und Denksport sieht Kristina Lenz diesen Hundesport. Plötzliche "Parcoursdemenz" von Vierbeiner und Herrchen oder Frauchen kämen beim Wettkampf schon einmal vor, scherzte die erfahrene Hundesportlerin. des