Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Soldatenkameradschaft Hutschdorf standen Ehrungen. So wurde Helmut Reinhardt für seine jahrzehntelange vorbildliche Tätigkeit zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Vorsitzender Udo Pausch erinnerte an die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Ein fester Bestandteil des Vereinslebens sei das alljährliche Schießen um den Hans-Müller- und den Peter- Pausch-Gedächtnispokal. Auch das Bürgerschießen der Dorfgemeinschaft Hutschdorf habe die Soldatenkameradschaft mit organisiert.
Am Volkstrauertag nahm der Verein Pausch zufolge an der Feier am Ehrenmal teil. Traditionell hätten Mitglieder die Sammlung der Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. Viele Arbeitsstunden seien bei der Renovierung des Ehrenmales und der Neugestaltung des Vorplatzes geleistet worden.
Einen positiven Kassenbericht konnte Alwin Müller vortragen. Er gab nach 30-jähriger Amtszeit seinen Posten ab.


Positive Meinungsmacher

Bürgermeister Martin Bernreuther dankte dem Verein für seine Aktivitäten. Durch solche Zusammenschlüsse werde die Bevölkerung auf die Wichtigkeit der Bundeswehr hingewiesen. Er vertrat die Ansicht, dass die Kommunen mehr zu einer neuen Wertschätzung der Bundeswehr beitragen sollten.
Kreisvorsitzender Winhand Bayerlein dankte den Geehrten für ihre Treue zum Verband. Er sprach über Missstände der Bundeswehr, die beseitigt werden müssten. Es werde immer schwieriger, geeignete Leute zu bekommen. Er bezeichnete die Soldatenkameradschaften als positive Meinungsmacher für die Bundeswehr.
Den Peter-Pausch-Gedächtnispokal sicherte sich Matthias Dietz, den Hans-Müller-Gedächtnispokal Udo Pausch.
Die anstehenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Udo Pausch, Zweiter Vorsitzender Matthias Dietz, Schriftführer Rainer Dippold und Kassier Sven Erlmann (neu). Zu Beisitzern wurden Gerhard Friedmann, Heiko Lateier, Thomas Bock, Kai Hohenreuther (neu) und Armin Pfaffenberger (neu) berufen.
Berthilde Zapf