Die BN-Kreisgruppe Höchstadt-Herzogenaurach traf sich zur Jahreshauptversammlung. Im Mittelpunkt standen Vorstandswahlen. Helmut König wurde als Vorsitzender bestätigt, Manfred Ludwig wurde Zweiter Vorsitzender. Marlis Liepelt fungiert als Kassenwart, Elke Eisenack als Schriftführerin und Gerhard Häfner als Delegierter. Hinzu kommen sechs Beisitzer: Thomas Franke, Harald Schott, Hartmut Strunz, Christoph Reuß, Alfons Zimmerman und Horst Eisenack.

Vorsitzender König berichtete über die vielen Aktionen im vergangenen Jahr. So engagierte sich die Kreisgruppe unter anderem für den Amphibienschutz und bei der Hilfe für Kiebitze. Sie veranstaltete außerdem eine Ausstellung zum Thema Klima und Energiewende. Vorstandsmitglied Alfons Zimmermann war in dieser Sache enttäuscht von den Treffen mit Politikern. "Momentan schläft unsere Politik. Zum Glück haben wir jetzt unsere Jugend im Rücken", sagte Zimmermann mit Blick auf die "Fridays for Future"-Demonstrationen von Schülern.

Der Bund Naturschutz engagierte sich auch für die Artenvielfalt, beispielsweise für das Bienen-Volksbegehren. "Durch das Volksbegehren passiert was, da müssen wir dranbleiben", zeigte sich Gerhard Häfner von der Ortsgruppe Herzogenaurach begeistert.

Anschließend stellten die Ortsgruppen ihre eigenen Projekte vor. Die Gruppe aus Adelsdorf organisierte eine Vogelstimmen- und eine Pilzwanderung. Außerdem biete die Ortsgruppe auch zukünftig eine Entdeckertour für Familien an. "Wir wollen Familien für die Natur begeistern", erklärte Vorsitzender Manfred Ludwig.

Das gleiche Ziel hatte auch die Ortsgruppe Röttenbach-Hemhofen, die gemeinsam mit Familien auf Apfelernte ging und die Äpfel anschließend zu Saft presste. "Das hat Groß und Klein Spaß gemacht", sagte Vorsitzende Andrea Wahl. In ihrem Ortsverein gibt es sogar eine eigene Kindergruppe, die sich ein- bis zweimal im Monat trifft.

Auch die anderen Ortsgruppen bieten viele Aktionen an. In Höchstadt gibt es jedes Jahr eine Waldwanderung, in Herzogenaurach eine Amphibienwanderung.

Außerdem wollen die Ortsgruppen ihre Artenschutzmaßnahmen mit den Gemeinden verstärken und sich vermehrt für die Ausweitung von Blühflächen und den Erhalt von Streuobstwiesen engagieren. Katarina Amtmann