Nach der Limmersdorfer Lindenkirchweih ist das Kulmbacher Bierfest mit seiner traditionsreichen Vergangenheit das zweite Heimatfest im Landkreis Kulmbach, das mit dem Heimatpreis des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ausgezeichnet wird. Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) wird den Heimatpreis - einen Bayerischen Löwen aus Porzellan mit Urkunde - zusammen mit dem Sprecher des Vorstands der Kulmbacher Brauerei, Markus Stodden, am 8. April 2019 auf der Kaiserburg Nürnberg aus der Hand von Staatsminister Albert Füracker in Empfang nehmen.

Schramm sieht den Heimatpreis als eine Bereicherung für die Stadt Kulmbach an, denn das Bierfest sei eng mit der Stadtgeschichte verbunden: "Brauchtum und Tradition sind fester Bestandteil des fränkischen Lebensgefühls", sagte er bei einem Pressegespräch. In einem Bewerbungsschreiben an Füracker hatte der OB die Vorzüge des Festes beschrieben: "Die über 600-jährige Brautradition ist nach wie vor präsent." Die international bekannte Kulmbacher Bierwoche sei eines der größten und traditionsreichsten Bierfeste in Deutschland. Ein Fest urfränkischer Geselligkeit, das Jahr für Jahr über 120 000 Besucher aus der ganzen Welt an ziehe.

Vorstandssprecher Markus Stodden freute sich für die Kulmbacher Brauerei riesig über diese Auszeichnung: "Die Kulmbacher Bierwoche ist ein Traditionsfest, bei dem wir auch immer wieder versuchen, neue Akzente zu setzen, um das Fest auch aktuell zu erhalten. Das haben wir in den letzten 10, 15 Jahren auch ganz gut hinbekommen."