Mit einem Paukenschlag endete bei einigen Mitgliedern des amtierenden Vorstandes die im vergangenen Jahr initiierte "neue Ära" noch während der Hauptversammlung des Reitvereins Untersiemau-Stöppach. Mehrere Mitglieder des seit März 2017 im Amt befindlichen Vorstandes legten aufgrund aufgebauter Missstände und "unüberwindbarer Hürden" ihr Amt an Ort und Stelle nieder.
Die Abberufung zweier Mitglieder des amtierenden Vorstandes wurde aufgrund eines eingereichten Antrages mehrheitlich durch die Versammlung beschlossen. Geprägt war die Generalversammlung von teils sehr emotionalen gegenseitigen Beschuldigungen. Den Mitgliedern war offensichtlich bereits im Vorfeld klar, dass bei der Hauptversammlung mit heftigen Auseinandersetzungen zu rechnen sei. Sie verfolgten deshalb zahlreich und amüsiert das Geschehen.


Es gibt eine Menge zu tun

Bei der Versammlung wurde deutlich, dass es offensichtlich gar nicht so einfach ist, einen Verein erfolgreich zu führen. Viele Jahre lang hatte bis zum Wechsel an der Vereinsspitze im vergangenen Jahr Michael Schiemann mit seinem bewährten Vorstandsteam die Verantwortung beim Reitverein.
Wie es mit dem in Teilen zerrütteten Reitverein weitergeht, wird die Zukunft zeigen. "Mit viel Arbeit und der Unterstützung von Gleichgesinnten aus den Reihen des Vereins" will nun die Vorsitzende, Simone Büchner, Lösungen finden. Die Zeit drängt, schließlich steht in diesem Jahr nebst einem hoch frequentierten Reit- und Springturnier auch die Durchführung der 30-Jahr-Feier des Vereins an.
Immerhin: Der von vielen Seiten kritisierte Boden der Reithalle wurde inzwischen erneuert. Dies ermöglicht der neu zu wählenden Vereinsspitze, zusammen mit dem zugesagten Engagement der verbleibenden Reiterfreunde, wieder einen positiven Blick in die Zukunft. Ziel sei es nun, hieß es aus den Reihen der Mitglieder, dass es mit dem Reitverein "ab jetzt wieder bergauf gehen kann!" red