So harmonisch, wie die gut besuchte Hauptversammlung des St.- Josef-Vereins Weilersbach im Vereinslokal Gasthaus Hubert/Reichelt verlief, so unproblematisch waren die Neuwahlen, die Bürgermeister Gerhard Amon (CSU) als Wahlleiter per Akklamation über die Bühne gehen ließ.
Günter Hofmann wurde von den Mitgliedern einstimmig bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Stephan Schaffner und Kassier Ingo Fix. Neu im Team ist Thomas Wernsdörfer als Schriftführer, nachdem sich Horst Kreller aus diesem Amt verabschiedet hatte.
Dies taten ebenfalls die Beiräte Hilmar Hubert und Gottfried Batz. Ihre Lücke schlossen Gerhard Amon (Bürgermeister) und sein Sohn Tobias Amon als neue Beiratsmitglieder neben Thomas Sponsel, Josef Gath und Peter Zillich. Zu Kassenprüfern wurden Benedikt Seiler und Marco Friepes bestimmt. Fahnenträger ist Christian Bierfelder, Fahnenbegleiter Peter Zillich und Konrad Rauch.
Eine besondere Würdigung gab es beim Tagesordnungspunkt Ehrungen. Denn es kommt nicht oft vor, dass ein Verein ein Mitglied für 70-jährige Treue ehren kann. Es ist Hans Dennerlein (90), dem der Josef-Verein bis heute viel bedeutet. Robert Amon erhielt die Auszeichnung für 40 Jahre Mitgliedschaft. Verhindert waren Konrad Hofmann (25 Jahre), Norbert Amon (50 Jahre) und Ewald Kopp (60 Jahre). Ihre Urkunden werden ihnen zu einem späteren Zeitpunkt vom Vorsitzenden überbracht. Gemeinsam mit Schriftführer Horst Kreller erinnerte Vorsitzender Hofmann an einige positive Aktionen des Vereins, dem derzeit 125 Mitglieder angehören. So gab es im Vorjahr erstmals keinen Kellerbetrieb und eine Beach-Party am Sportgelände, die sehr gut angenommen wurde. Man beteiligte sich auch am Fußballturnier des Sportvereins und belegte den dritten Platz.
Bevor Hofmann die Pläne für 2018 bekanntgab (Ausflug und Beach-Party), unterbreitete Kassier Fix der Versammlung einen annehmbaren Kassenstand. Für seine Kassenführung erntete er großes Lob von Kassenprüfer Gerhard Amon.
"Jetzt ist es amtlich", sagte Bürgermeister Amon in seinen Grußworten zum Stand der Dinge der Renovierung von St. Anna. Der Domberg hat die Sanierung der neuen Wallfahrtskirche abgesegnet. Die Kosten liegen bei etwa 900 000 Euro. Von der Pfarrgemeinde sind circa 200 000 Euro aufzubringen. Seines Wissens nach wird die Bauzeit neun Monate dauern. Begonnen werden soll voraussichtlich im Herbst/September 2018.
Zwei Wünsche wurden vorgetragen und auch einstimmig beschlossen: Die vom Verein seit Jahren auf Eis liegenden 5000 Euro für die Kirchensanierung sollen weiterhin zweckgebunden bleiben (Gegenstand beziehungsweise Anschaffung) und nicht einfach im großen Finanztopf der Umbaumaßnahmen verschwinden.
Ferner sollen bei der Jahreshauptversammlung 2019 ein zweiter Schriftführer und ein zweiter Kassier gewählt werden.
Begonnen hatte der Traditionstag mit einer Beteiligung der Vereinsmitglieder an der Palmprozession nach St. Anna sowie Rückmarsch zum Vereinslokal mit den Weilersbacher Musikanten unter Benedikt Seiler. Tags zuvor hatten sich die Männer zu einem Bußgottesdienst in der Wallfahrtskirche getroffen.

Heidi Amon