Drei der vier vorgelegten Bauanträge stimmten die Hallerndorfer Gemeinderäte einhellig zu, vor der Entscheidung über den vierten Bauantrag wollen sie sich dagegen zuerst ein genaueres Bild bei einer Ortsbesichtigung machen: In Trailsdorf liegen auf einer Fläche insgesamt 1650 Kubikmeter Erdaushub.
Das Landratsamt hat die Eigentümerin des Grundstückes inzwischen aufgefordert, diese Halde einzuebnen und auf der Grundstücksfläche von knapp 3000 Quadratmetern zu verteilen. Das als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesene Gelände würde damit durchschnittlich 55 Zentimeter höher. "Das ist ein riesiger Berg", kommentierte Sebastian Schwarzmann (WG Trailsdorf). Das Grundstück liegt zwar in der Nähe der Aisch, aber nicht in deren Überschwemmungsgebiet.


Druck auf die Steine

Die Wahlhelfer bei der Bundestagswahl bekommen für ihren ehrenamtlichen Einsatz ein Erfrischungsgeld von 25 Euro, beschlossen die Hallerndorfer Gemeinderäte.
Da die Grabsteine auf den Friedhöfen der Gemeinde Hallerndorf jährlich auf ihre Standfestigkeit überprüft werden müssen, forderte die Verwaltung mehrere Angebote ein. Das Unternehmen Ibb Ing.Dienstleistungs GmbH aus Pfreimd legte mit insgesamt 2502 Euro das günstigste vor: Für 574 Euro werden die Grabsteine geprüft, die Summe von 1927 Euro ist für eine eventuelle Sicherung eingeplant. Dabei wird mit einem speziellen Gerät ein exakt definierter Druck auf die Grabsteine ausgeübt, erklärte Kämmerer Christian Schmidt.
Wird festgestellt, dass ein Stein nicht mehr sicher steht, wird dieser gekennzeichnet und der Eigentümer benachrichtigt. Dieser ist anschließend dafür verantwortlich, dass die Standsicherheit wiederhergestellt wird: "Wir sind als Gemeinde in der Haftung, wenn Grabsteine locker sind", verteidigte Schmidt die Vorschrift.


Frage nach Glasfaserkabel

Ab Mitte August beginnt die Naturstrom AG in Hallerndorf mit dem zweiten Bauabschnitt der geplanten Nahwärmeleitung. Auch hier nutzt die Gemeinde die Gelegenheit und lässt ein Netz an Leerrohren für den späteren DSL-Ausbau mit Glasfasern verlegen. Für das Material fallen Kosten von 16 500 Euro an, für den Einbau durch die Firma Rotec 18 500 Euro. "Wann kommt dann das Glasfaserkabel?", wollte Stephan Beck (WG Willersdorf-Haid) wissen. Das sei nur eine Frage der Zeit, antwortete Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG). Je dichter das Netz gewebt sei, desto interessanter werde die Gemeinde für einen potentiellen Anbieter. Wenn die Bürger diese Leistung nachfragten, werde die Infrastruktur genutzt, ist sich Gunselmann sicher.


Das günstigste Angebot

Da die Angebote für die Sanierung der Verbindungsleitung vom Hochbehälter Schnaid und Kreuzberg weit über der Kostenberechnung des Ingenieurbüros Sauer+Harrer lagen, schrieb die Gemeinde die Leistungen mit einem anderen Verfahren neu aus.
Die Firma Tiefbau Pfister unterbreitete mit 204 680 Euro das wirtschaftlichste Angebot, die Gemeinderäte votierten einstimmig für die Vergabe des Auftrags an diese Firma. Die technische Anbindung der Schnaider Wasserversorgung an den Hochbehälter in Stiebarlimbach übernimmt die Firma Reitinger aus Nürnberg, die mit 36 084 Euro das günstigste Angebot vorgelegt hatte, entschieden die Gemeinderäte einstimmig.