Während in Deutschland teilweise schon Frühlingsgefühle aufkommen, herrscht in Armenien ein eisiger Winter mit Temperaturen von bis zu -34 Grad. Wie Margarete Walcher vom Verein Hajastan-Armenienhilfe mitteilt, kam da eine Paketaktion gerade recht: in jedes Paket wurden unter ein Kilo Mehl, ein Pfund Reis, ein Pfund Nudeln, eine Flasche Öl, ein Pfund Salz, ein Päckchen Kaffee (100 g) und eine Packung Bonbons gefüllt. Diese zeitaufwendige Arbeit habe der Verbindungsmann des Vereins vor Ort, Viktor Avetsiyan, der in Höchstadt bekannte Künstler der beiden Kreuzsteine, zusammen mit seiner Familie und Freunden geleistet. In Zusammenarbeit mit dem Sozialamt in Vanadzor konnten dann 150 Pakete des Vereins an bedürftige, kinderreiche Familien ausgegeben werden.
Der Bedarf ist riesig, schreibt Margarete Walcher - es leben in der Stadt Vanadzor mit rund 60 000 Einwohnern 7000 Familien am Rande des Existenzminimums. Deswegen sollen im Februar/März noch einmal 150 Pakete im Wert von je 35 Euro vorbereitet und verteilt werden.
Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, wurde mithilfe des Vereins bereits Ende Dezember der dritte und letzte Teil der Solaranlage zur Warmwassergewinnung für das Waisenhaus in Vanadzor fertiggestellt. Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, kann eine Spende an DE 28763600330001567187 bei der VR-Bank Erlangen-Höchstadt überweisen. red